Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

Grundwasser und Untergrund von Budapest 161' nnr.h zerstreut sind und die Bohrungen nicht überall in der glei­chen Weise durchgeführt werden. Zur Zügelung des Grundwassers wären zwei grössere Arbei­ten erforderlich. Erstens wäre das Einsickern des Donauwassers zu verhindern, zweitens wäre das von NO unter die Hauptstadt gravitierende Wasser aufzufangen. Beides ist möglich. Von der ersteren Aufgabe sprach ich weiter oben, und auch die letztere erwähnte ich bereits wiederholt. Es wäre am Hungária-Ring ein Kanal zum Auffangen und Ableiten des Wassers zu erbauen. Pest würde hierdurch vom Grundwasser befreit, die Bildung der Aggressiven-Wässer würde unterbunden und auf die pyrithälti­gen Kisceller Tongebiete beschränkt, wo die nötige Vorsicht durch die Analyse der Tonproben ermöglicht ist. Die Wichtigkeit der Untersuchung des Grundwassers muss ich noch von einem weiteren Gesichtspunkt betonen, auf den mich die Äusserungen des Herrn Ministerpräsidenten Gy. v. Gömbös auf­merksam machten. Se. Exzellenz sprach von unterirdischen Zu­fluchtsorten für den Fall eventueller Luft- und Gasangriffe, die jedoch nur dann denkbar sind, wenn der am linken Ufer der Donau gelegene Teil der Hauptstadt nach Möglichkeit entwässert wird. Dies ist jedoch nur mit Hilfe eines auf Grund sorgfältiger wissenschaftlicher Erwägungen ausgeführten Kanals, nicht aber mittels des gegenwärtigen Kanalisationsplans möglich. Es wäre der entsprechende Ausbau des Kanals am Hungária­Ring oder — nach den neuesten Plänen — an der Mexikoer Strasse als Grundwasserableitungskanal ernstlich zu beraten, u. zw. je eher, da die Hauptstadt durch die Durchführung dieser Mass­regel von recht vielen weniger nützlichen Auslagen verschont werden könnte. Bei der Lösung von Aufgaben dieser Art kann vielleicht auch die vorliegende Arbeit behilflich sein. Hidrológiai Közlöny XV. 11

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