Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

152 Heinrich Horusitzky chen namenlosen Bächleins, das — wie alle übrigen — ebenfalls in NW-licher Richtung dahinfloss. Die von den im Kúttó-dülő ge­nannten Gebiet am Fusse des Óhegy hervortretenden Quellen gespeisten Bächlein schlagen schon eher eine S-liche Richtung ein. Die noch vor kurzem in der Gegend der alten Pferderennbahn im Gubacs-dűlő fliessenden Wässer strebten in SW-licher Rich­tung der Donau zu. Neben der horizontalen, resp. annähernd horizontalen Bewe­gung zeigt das Grundwasser auch vertikale Änderungen, Bewe­gungen, indem der Spiegel desselben zeitweise Schwankungen zeigt, d. h. verschiedene Höhen erreicht. Es kommt nicht selten vor, dass das Grundwasser bis zum Niveau der in der Nähe ge­legenen Gräber, Mistgruben oder sonstigen Quellen der Verunrei­nigung steigt, wobei es nachträglich neuerdings mit gesundheits­widrigen Bestandteilen erfüllt wird. Die Verunreinigung des Grundwassers kann auf sehr verschiedenen Wegen erfolgen, so dass man Bände darüber schreiben könnte, wie übrigens von den Problemen des Grundwassers im allgemeinen. 1 Ich berührte hier diesen Gegenstand nur deshalb in einigen Zeilen, um auf die Bedeutung der in meiner Studie mitgeteilten Hydroisohpysen, d. h. Grundwasserhorizont-Kurven hinzuweisen, aus denen sich die Gestalt des Grundwasserspiegels rekonstruieren und für jeden Punkt die Richtung der Strömung des Grundwas­sers bestimmen lässt. Zur vollständigen Kenntnis der Grundwasserverhältnisse ist neben den Erscheinungen der horizontalen Strömung des Grund­wassers auch die Beobachtung der vertikalen Änderungen seines Spiegels erforderlich. Die Kenntnis des maximalen und des mini­malen Grundwasserstandes ist vom Gesichtspunkt der öffentlichen Hygiene, der Kanalisation, der Bauarbeiten und sonstiger prakti­scher Aufgaben wichtig. Zur Erkenntnis der vertikalen Bewegun­gen des Grundwassers sind jedoch mehrere Jahre hindurch fort­gesetzte Messungen notwendig, u. zw. an ein und demselben Be­obachtungspunkt und in regelmässigen Zeiträumen. Zu diesem Zweck empfehle ich die Etablierung mehrerer beständiger Bohr­löcher an entsprechenden Stellen, in denen die Änderungen des Grundwasserhorizontes genau gemessen werden können. Zur Zeit 1 Ausführlicher in dr. F. Horusitzky: Közegészségügy és hidrogeológia (öffentliche Hygiene und Hydrogeologie; nur ungarisch) in der Zeitschrift Köz­egészségügyi Értesítő, Jahrg. III. Heft. 4., pag. 60 — 64., Budapest, 1927.

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