Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

150 Heinrich Horusitzky gen der öffentlichen Hygiene entspricht. Die Kommission erstatte­te ihren Bericht in den Jahren 1875 und 1876 unter dem Titel „A Fővárosi Talajvizsgáló Bizottság jelentései" (Berichte der Hauptstädtischen Bodenuntersuchungskommission ), Budapest. 1876. Die Berichte der einzelnen Mitglieder zusammenfassend kann man feststellen, dass am linken Ufer der Donau wasserführende Schotterschichten nachgewiesen werden können, deren Grund­wasserhorizont aber meist höher liegt, wie der Wasserstand der Donau. Was die Qualität des Grundwassers anbelangt, war die Kommission im allgemeinen der Ansicht, dass das Wässer zwar an einzelnen Stellen verbessert, zum Trinken jedoch trotzdem nicht empfohlen werden kann. Die untersuchten Wasser enthiel­ten im allgemeinen viel Chlor, Schwefelsäure und das erlaubte Mass bedeutend übertretende Mengen von organischen Substanzen. Die damaligen Beobachtungen entsprechen vollkommen den Tatsachen und unseren neueren Untersuchungen. Der Horizont des Wassers steht im Schotter bedeutend höher, wie im Bett der Donau, so dass dem Wasser der Donau in Bezug auf die Spei­sung des Budapester Grundwassers nur eine sehr untergeordnete Rolle zufällt. Was die Güte des Wassers anbelangt, lässt es sich schon aus den hydrogeologischen Verhältnissen allein feststellen, dass das Grundwasser des am linken Donau-Ufer gelegen Stadt­teiles zum Trinken nicht geeignet ist. Da der Gegenstand unserer Aufgabe gerade in der Besprechung des hiesigen Grundwassers besteht, scheint es angezeigt, einiges über das Grundwasser im allgemeinen voraus zu senden. Ich muss vor allem die richtige hydrogeologische Definition desselben geben, da diese Bezeich­nung oft unrichtig gebraucht wird. Unter Grundwasser ist nur jenes Wasser zu verstehen, das sich in einer wasserführenden Schicht ansammelt, die auf einer wassersperrenden Schicht lagert, von oben aber nicht durch eine ähnliche wassersperrende Schicht abgeschlossen wird. Das Grund­wasser ist demnach ein vertikal abwärts gesickertes Niederschlags­wasser, dessen weitere Abwärtsbewegung durch eine wasserun­durchlässige Tonschicht verhindert wird. Das bis dorthin hinab­gesickerte Wasser durchwandert die obersten Bodenschichten, wo es eine lösende Wirkung ausübt und verunreinigt wird. Diese Wässer können meist nicht als gute, gesunde Trinkwässer bezeich­net werden, da sie im Boden nur verunreinigt, aber auch im wei­teren nicht filtriert werden. Nach den allgemeinen Erfahrungen

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