Hidrológiai Közlöny 1935 (15. évfolyam)

Horusitzky Henrik: Budapest dunabalparti részének talajvize és altalajának geológiai vázlata

Grundwasser und Untergrund von Budapest 149' In dieser Weise kam auf Grund der seitens unserer Sektion und anderer Behörden evident geführten Angaben, sowie der neueren Aufnahmen die vorliegende Monographie zustande, die ein einheitliches Bild über die geologischen und hydrologischen Verhältnisse des ganzen am linken Ufer der Donau gelegenen Gebietes der Haupt- und Residenzstadt liefert. Da diese wertvolle Monographie neben den Bodenverhält­nissen bis zum tragfähigen Untergrund auch die geologische Schichtung eingehend behandelt, bin ich davon überzeugt, dass dieses Werk von den öffentlichen Institutionen und Betrieben, so­wie auch von allen Technikern die sich mit der Fundamentierung von Hochbauten befassen, mit Freude begrüsst wird. Einleitung. Im Jahre 1857. wurden in Pest offizielle Beratungen bezüglich der Beschaffung gesunden Trinkwassers eingeleitet. In 1866, als die Choleraepidemie viele Opfer forderte, wurde die Erledigung dieser Frage neuerlich urgiert. Man erkannte die Notwendigkeit einer städtischen, gesundes Trinkwasser liefernden Wasserleitung. Die Verwirklichung dieses Gedankens gelangte aber erst dann in ein ernstlicheres Stadium, als die unruhigen Verhältnisse der da^ maligen Zeiten gedämpft wurden und eine zu diesem Zweck dele­gierte Kominission in Aktion trat, die zugleich als erste die Bo­denverhältnisse von Budapest untersuchte. Mitglieder dieser Kom­mission waren: J. Wein, Leiter der Wasserleitungsdirektion, als Schriftführer, K. Hofmann, staatlicher Geolog, V. Zsigmondy, Privatingenieur, M. Balló, hauptstädtischer Chemiker als Mitglieder, und J. Szabó, Prof. der Geologie an der Universität als Vorsitzender der Kom­mission. Aufgabe derselben war u. a. festzustellen: 1. Ob an den beiden Ufern der Donau wasserdurchlässige Schotterschichten vorhanden sind? Wenn ja, dann ist die Anzahl, Lage und das Ge­fälle derselben zu bestimmen. 2. Ob die vorhandenen Schotter­schichten mit der Donau in Verbindung stehen, in der Weise, dass sie das Wasser derselben in sich aufnehmen können? Um dies zu entscheiden, teufte die Kommission Bohrungen nieder, sie . bestimmte den Stand des Grundwassers im Verhältnis zur Donau und sammelte an mehreren Stellen Wasserproben zur Analyse, um feststellen zu können, wie weit das Wasser den Anforderun-

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