Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)

Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez

66 Dr. J. Noszky die beckenausfüllenden Schichten des zwischen Garam und Ipoly gelegenen jungen Hügellandes zum Einzugsgebiet des Ipoly. Diese nahmen auch am Sinken des Kisalföld tkleine Ungarische Tiefebene) Teil. Vollständigkeitshalber müssen hier auch noch die auf den mitt­leren Teil des Komitates Hont entfallenden Reste einiger Schollen triassischen bis eozänen Alters erwähnt werden, sowie auch die hier­her gehörige Romhány-Petényer Gruppe der südwestnógradischen Schollen. Diese fielen aber — da sie klein und stark abgetragen sind — bei der Ausgestaltung der allgemeinen hydrologischen Verhält­nisse nur weniger ins Gewicht. Es spielen demnach 5, resp. 6 Gebirgsgegenden, eine Becken­ausfüllung von gewaltiger Ausdehnung, der Sekungsrand des klei­nen Alföld und die Gebirgsschollen eine Rolle bei der Ausgestaltung des Ipoly-Tales, das schon aus diesem Grunde sehr abwechslungs­reich wurde. B) Die strutigraphischen Elemente des Gebietes. Ich versuche die am Aufbau des Einzugsgebietes unseres Flus-. ses beteiligten Elemente, resp. Schichten in der nachstehenden Ta­belle unter Berücksichtigung ihrer genetischen Reihenfolge darzu­stellen. Die detailliertere Charakterisierung dieser Bildungen gab ich in meiner Arbeit „Hont és Nógrád vármegyék geológiai viszonyai". 1 Ausserdem skizzierte ich die eigenartige Entwicklung der im eigent­lichen Ipoly-Tal die Hauptrolle spielenden oligozänen-miozänen Bil­dungen in zwei älteren Arbeiten. 2 3 Um Wiederholungen zu vermeiden, will ich nur noch darauf hinweisen, dass vom hydrologischen Gesichtspunkt bei allen Bildungen in erster Linie ihre Festigkeit (Härte, resp. Verwitter-' barkeit) in Betracht kommt. Wichtig ist selbstredend auch die hori­zontale und vertikale Ausdehnung derselben. Die Rolle der wenigen kleinen Basaltflecke oder triassischen und eozänen Schollen trit* neben jener der den Grossteil des Gebietes bildenden, mächtige" vulkanischen Decken oder der das Fundament des eigentlichen Ipoly-Tales aufbauenden oligozänen Bildungen stark zurück. Auch die Rolle der weit verbreiteten und höchst abwechslungsreichen hel­1 Hont és Nógrád vármegyék monographiája. (Budapest, 1934. pag. 9—50.) 2 Annales Musei Nat. Hung. XXIV. 1926. pag. 287—330 und XXVII. 1930. pag. .159—236.

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