Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)
Noszky Jenő dr.: Adatok az Ipolyvölgy hidrológiájának ismeretéhez
Beiträge zur Kenntnis der Hydrologie des Ipoly-Tales 67 vetischen (Schlier-) Bildungen ist an mehreren Stellen bedeutsam. Es ist noch hervorzuheben, dass bei manchen hydrologischen Fragen die pleistozänen und holozänen Bildungen ausschlaggebend sind, die bei den allgemeinen geologischen Beobachtungen in der Regel nur per Tangentem berücksichtigt werden. Bei unseren Problemen, z. B. bei der Paläohydrographie stellen aber gerade diese Elemente die positiveren, beinahe schon als schriftliche Aufzeichnung gen einschätzbaren Dokumente des Entwicklungsganges unseres Wassernetzes dar. Dem gegenüber kommen die älteren Bildungen - schon wegen der Geringfügigkeit und Lückenhaftigkeit der terrestrischen Ablagerungen — höchstens als verschwommene Überlieferungen aus vorgeschichtlichen Zeiten in Betracht. Das Pleistozän und Holozän werden in je zwei Abteilungen getrennt besprochen. C) Die tektonischen Verhältnisse und die wichtigeren durch exogene Kräfte hervorgebrachten Veränderungen des Gebietes. Unser Gebiet war in Anbetracht der mannigfaltigen aus dent Wasser des Meeres zur Ablagerung gelangten litoralen und neritischen Bildungen, der die gesunkenen Becken auffüllenden terrigenen Geschiebe, der durch die vulkanischen Eruptionen und Explosionen entstandenen Decken, Gänge und Stöcke, sowie der vom Wind verfrachteten Lösschichten und der jungen fluviatilen Ablagerungen und Ouellenabsätze schon ursprünglich sehr abwechslungsreich. Hierzu kamen dann noch die durch endogene Kräfte verursachten tektonischen Vorgänge, deren umgestaltende Auswirkungen bei der Beurteilung der hydrologischen Verhältnisse umso mehr in die= Rechnung zu stellen sind, da sie an manchen Stellen eine ausschlaggebende Rolle spielten. Die Auswirkungen der durch endogene Kräfte verursachten tektonischen Vorgänge offenbaren sich auf unserem Gebiet — zumindest die besser durchforschten jüngeren Bildungen betreffend in zwei verschiedenen Formen, namentlich in der Gestalt von schwächeren Aufwölbungen und von kräftigeren Brüchen und Verwerfungen. Dem Wesen nach besteht auch noch eine dritte Form, wel-' che die grössten geologischen Veränderungen hervorbrachte und im hydrographischen Abschnitt der Hydrologie stellenweise — wenn auch nicht überall — die ausschlaggebende Rolle spielte. Namentlich ist dies die Einwirkung der Senkungen auf unser Gebiet und die benachbarten Gegenden, da man ohne die Berücksichtigung der zu-< 5*