Hidrológiai Közlöny 1934 (14. évfolyam)
W. Lászlóffy dr.: Die Wasserführung der Ungarischen Donau
Die Wasserführung der ungarischen Donau. 1 Von Dr.-Ing. W. Lászlóffy. Im Rahmen vorliegender Studie wird die Wasserführung der Ungarischen Donau auf ihre karakteristischen Eigenheiten untersucht, sowie auch bezüglich jener Änderungen, die sich in der Abflussart zufolge der durchgeführten Korrektionen eingestellt haben. Dies bedingt vor allem eine kurze hydrographische Beschreibung des ganzen Einzugsgebietes, sowie des Flusslaufes selbst. Eine solche Beschreibung ist nicht nur unerlässlich. weil jedes grössere Gewässersystem — so auch jenes der Donau — eine mächtige geographische und wirtschaftliche Einheit bildet, sondern hauptsächlich aus dem Grunde, weil die hydrologisch richtige Erfassung einer Fluszstrecke keineswegs isoliert, sondern nur bei gleichzeitiger Berücksichtigung des ganzen organischen Gefüges erfolgen kann. Hieraus ergibt sich aber, dass nicht nur die hydrologischen Verhältnisse des oberhalb der untersuchten Fluszstrecke liegenden Sammelgebietes Beachtung verdienen, sondern bis zu einem gewissen Grad auch dem unterhalb gelegenen Flussabschnitt Aufmerksamkeit zuzuwenden ist, da dessen Rückwirkung auf die Abflussverhältnisse von weitgehender Bedeutung sein kann. I. Hidrographische Beschreibung des Donaubeckens. Die Wasserführung der Flüsse ist durch geologische und klimatische Gegebenheiten bestimmt. Als erstere kommen in Betracht die Oberflächengestaltung (Orographie), sowie das Aufbaumaterial des Bodens (Petrographie), von den klimatischen Faktoren sind die Niederschlags- und Temperaturverhältnisse die wichtigsten. 1. Vertikaler Aufbau. Den für die Gefälleverhältnisse ausschlaggebenden vertikalen Aufbau des Donaugebietes zeigt Abb. 1. 1 Megjelent „A magyar Duna vízjárása" címen a Vízügyi Közlemények 1934. évi 1. számában. Pour la traduction complette francaise, intitulée „Régime du secteur hongrois du Danube" — s'adresser ä la rédaction. Hidrologiai Közlöny XIV. 8