Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: Sikondafürdő és környékének hidrogeológiai viszonyai

Die liydrogeologischen Verhältnisse des Bades Sikonda-fürdö 41 gefaltet, von Sprüngen durchsetzt und krümmelig. Er ist ca. 600 m mächtig, seine Schichten stehen an den meisten Stellen steil. Er ist weiss, hell bis dunkelgrau und rötlich. Der Kalk wechselt sich stellenweise mit Dolomitbänken ab. Die Spalten des Kalkes sind durch die Produkte vormals tätig gewesener Thermen: Bergkreide, resp. Dolomitmehl ausgefüllt, was ich in der Umgegend des Kölyuk bei Mánia und in der Bohrung von Sikonda beobachten konnte. Der Muschelkalk wurde von Böckli auf Grund von Versteinerungen in die Mittlere Trias gestellt. Der Muschelkalk umgibt die domförmige Antiklinale vom Norden in der Gestalt eines Mantels (gegen S ist er durch den Hauptlongitudinalbruch abgeschnitten). Weiter N-lich bildet er eine zweite Antiklinale, deren Nordflügel längs eines Longi­tudinalbruches abgebrochen ist und in der Tiefe wahrscheinlich in eine Synklinale übergeht, aus der die Therme von Sikonda hervor­brach. Der Muschelkalk ist stark verkarstet, wovon man sich an der Oberfläche in der Tettye-Höhle bei Pécs, im Kölyuk von Mánfa, in der Abaligeter Höhle, sowie auch in den verschiedenen Steinbrüchen überzeugen kann. Der in die Tiefe versunkene Teil des mitteltriassi­schen Muschelkalkes und Dolomits, der gelegentlich der Bohrung in einer Mächtigkeit von ca. 130 m durchquert wurde, war —• wie gerade die Bohrung zeigte •— ebenfalls verkarstet (siehe Fig. 2 und 3 im ung. Text). Der Muschelkalk wird durch die mitteltriassischen Wengener Schiefer und Mergel überlagert, die beim Kölyuk von Mánfa ca. 20—30 m mächtig, bei der Vágotpuszta jedoch nur in Resten anzutreffen sind. Die Wengener Schiefer sind wasserundurchlässig, was nach der Arbeit Palfy's der Grund davon ist, dass die Karst­wässer in verschiedenen Niveaus hervortreten. Auf den Wengener Schichten lagert ONO-lich von Pécs der Kohlenfreie rhätische Sand­stein in einer Mächtigkeit von ca. 1000 m. An der Nordseite des Mecsek-Gebirges bei Vágotpuszta und östlich von Hetvehely, im Nyáras-Bach sind Reste dieses Sandsteins anzutreffen. Sein obe­rer Teil bildet einen Ubergang in den darüber folgenden unteren Lias. Hiermit ist die Reihe der älteren Bildungen des Mecsek-Ge­birges abgeschlossen, da die Sedimente der Jura-Epoche nur mehr im Zengö-Zug anzutreffen sind. Im eigentlichen Mecsek-Gebirge fehlen die Jurasedimente überhaupt, was auch durch die Bohrungen bei Meszespuszta, Pécs, Sikonda und Németszók bewiesen wurde. Vollständigkeitshalber erwähne ich auch die Produkte des unterkretazischen Vulkanismus: die Phonolithe, Trachydolerite

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