Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)
Vitális Sándor dr.: Sikondafürdő és környékének hidrogeológiai viszonyai
Die liydrogeologischen Verhältnisse des Bades Sikonda-fürdö 39 den ehrenwollen Auftrag, die hydrogeologische Beschreibung der Heiltherme und ihrer Umgebung fertigzustellen. Diese Arbeit konnte ich im Herbst 1928 vollenden. Im Sommer desselben Jahres führte Dr. K. Emszt die totale chemische Analyse der aufsteigenden Therme durch, deren Resultate er im Oktober 1928 in der Fachsitzung der Hydrologischen Sektion bekannt machte. Auf Grund der Analyse und meines Gutachtens wurde die Therme von Sikonda durch die kompetente Behörde im Januar 1929 als Heilquelle deklariert. Hiernach liess die Domäne die Bohrung noch in 1929 mit Rohren auskleiden und nahm gleichzeitig den Ausbau eines neuen Bassins und der Anlagen in Angriff. In 1930 wurde ein modernes Hotel mit 35 Zimmern erbaut und auch seither schreitet die Entwicklung des nunmehr berühmten Bades erfreulich vorwärts, wo jährlich ca. 10—12 tausend Personen Erholung, resp. Heilung suchen. Im Sommer 1929 stellte ich dem ehrenwollen Auftrag der Domäne folgend, den Entwurf eines Schutzgebietes für Sikondafürdő fertig, der auch von dem seitens der Kgl. Ung. Geologischen Anstalt delegierten kontrollierenden Sachverständigen Dr. Gy. Vigh vollinhaltlich akzeptiert wurde. Nach dieser Einleitung werde ich nachstehend die geologischen, tektonischen und hydrologischen Verhältnisse der Umgebung des Bades besprechen. Geologische Verhältnisse. Die geologischen Verhältnisse des Mecsek-Gebirges und seiner Umgebung sind aus den Arbeiten von Peters (1), J. v. Böckh (2— 3), K. Hof man (5—6), F. Kleidorf er (4), M. E. Vadász (7 a—e), B. Mauritz (8), L. Strausz (9—10), F. v. Pávai Vajna (13) und M. v. Pálfy (14) bekannt. Peters, Böckh, Hof mann, Kleidorf er, Vadász behandeln die älteren Bildungen, Mauritz die eruptiven Gesteine, Strausz die mediterranen Schichten, Pávai Vajna die Tektonik des Gebietes, Böckh beschreibt in seiner grundlegenden Arbeit die hydrologischen Verhältnisse der Stadt Pécs, während Pálfy die Hydrologie der Stadt und ihrer weiteren Umgebung in den Jahren 1929 und 1930 in den Fachsitzungen der Hydrologischen Sektion bekannt machte. Unter Berücksichtigung der Arbeiten der genannten Autoren lässt sich das Mecsek-Gebirge geologisch in zwei Abschnitte teilen,