Hidrológiai Közlöny 1933 (13. évfolyam)

Vitális Sándor dr.: Sikondafürdő és környékének hidrogeológiai viszonyai

40 Dr. Sándor Vitális namentlich: a) in das eigentliche Mecsek-Gebirge, das WNW-lich von Pécs emporragt und aus älteren, permischen bis triassischen Bildungen aufgebaut ist, und b ) in den Zengö-Zug, an dessen Bau hauptsächlich die Sedimente der Juraperiode beteiligt sind. Die bei­den Teile weichen auch hinsichtlich der Tektonik von einander ab, indem das Mecsek-Gebirge vorwiegend durch den brüchigen, der Zengö-Zug hingegen durch den gefalteten Bau gekennzeichnet ist. Das sanfte Hügelland der Umgebung besteht aus tertiären Bildun­gen. Im folgenden schildere ich kurz den geologischen Bau des Mecsek-Gebirges. Am Südrand des Gebirges, längs eines grossen, annähernd W —CMichen Bruches treten an der NW-Grenze der Stadt Pécs als Reste der ältesten Gesteine Granit und Glimmerschiefer auf. Längs dieses Longitudinalbruches versank im jungen Neogen der Granit­zug, der in der Tiefe mit jenem von Fazekasboda —'Mórágy zusam­menhängt. In der Bohrung der Esztergom—Szászvári Kőszénbánya R. T. (Esztergom—Szászvárer Kohlenbergwerk A. G.) in der Me­szespuszta 2 neben Pécs, ferner bei Ófalu auch an der Oberfläche ist der PhyÜlit in der Gestalt eines vom Granitzug emporgewölbten Mantels anzutreffen. Nördlich vom Granitzug repräsentiert der Permsandstein das älteste Gestein, das von der Ortschaft Bükkösd bis Cserkút ver­folgt werden kann und den zentralen Kern des Mecsek-Gebirges bildet. Um diesen Kern sind die jüngeren mesozoischen Gesteine in einer domartigen Antiklinale aufgebaut. Auf dem Permsandstein lagert das untertriassische Verrukano-Konglomerat Böckh's und auf diesem der von fíöckh ebenfalls in die untere Trias eingereihte Jakabhegyer Sandstein. Vadász stellt die beiden letzteren in das Perm. Auf den Jakabhegyer Sandstein folgen die untcrtriassischen Werfener (in die Seiser und Campiler Stufen gehörigen) Schiefer, Mergel und Kalksteine und auf diese der Muschelkalk der mittle­ren Trias. Der Muschelkalk ist im Mecsek-Gebirge auf einem Areal von ca. 60 km 2 an der Oberfläche anzutreffen. Da die Therme von Sikonda aus diesem Gestein hervorbricht, muss ich es etwas einge­hender besprechen. Der Muschelkalk ist gut geschichtet, dicht, jedoch zerklüftet, 2 Die Bohrung durchquerte die sarmatischen und mediterranen Schichten und drucksank zwischen 313—319 m einen Granitaplit, dann bewegte sie sich von 319—320.38 in Phyllit. Dies beweist, dass die mesozoischen Bildungen südlich von der grossen neogenen Bruchlinie fehlen.

Next

/
Thumbnails
Contents