Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)
Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből
Die Wasserleitunsen Ungarns 95 Verwaltung der „Städtischen Maschinenbetrieben". Es wurde im Jahr 1927 errichtet. Zur Gewinnung des Wassers dient ein 56 m tiefer artesischer Brunnen, dessen Wasser mit eigener Kraft zu der Pumpenanlage und von dort mittels zwei Zentrifugalpumpen in die Rohrleitung gedrückt wird. Zum Ausgleich der Gebrauchsschwankungen dient ein 600 m 3 fassender Wasserbehälter aus Eisenbeton, der in einer Höhe von 69 m steht. Mit Leitungswasser sind durch 900 Wassermesser und 33 öffentliche Strassenbrunnen nur etwa 15,000 Menschen, die Hälfte der Einwohner versorgt. Der durchschnittliche Wasserbedarf pro Kopf und Tag ist auffallend gross, es überschreitet 200 1. Die im letzten Jahr verteilte Wassermenge war 1,200.000 m 3, die maximale Leitungsfähigkeit des Werkes ist etwa 2 mill. m 3. 6. Esztergom. Die Wasserversorgung verrichtet das im Jahre 1926 gegründete „Wasserwerk der Stadt Esztergom." Das Werk steht im eigenen Besitze der Stadt. Zur Gewinnung des Wassers dienen 5 Rohrbrunnen (Tiefe 2 in, Durchmesser 27 cm) deren Wasser mit Heberleitung gewonnen und in Sammelbrunnen gefördert wird. Der Sammelbrunnen ist 7 m tief, und hat einen Durchmesser von 5 m. Von diesem Behälter wird das Wasser mittels 2 Turbinenpumpen in den Rohrnetz und in einen 750 m :' fassenden Wasserreservoir gedrückt. Die Stadt hat cca. 18.000 Einwohner, von dessen cca. 16.000 mit Leitungswasser versorgt sind. Zahl der Verbrauchseinheiten 1562, unter diesen 675 Wassermesser. Die Wasserversorgung wird noch durch 40 öffentlichen Wasserbrunnen vervollständigt. Die im Jahre 1930 gelieferte Wassermenge war 567,671 m 3. Die maximale Leistungsfähigkeit des Werkes ist 1.100,000 m 3. 7. Gyöngyös. Die Wasserversorgung obliegt dem Wasserwerke der Stadt Gyöngyös. Das Werk wurde im Jahre 1927 erbaut, steht im Besitze der Stadt und unter der Leitung der „Städtischen Betriebe." Das Wasser wird aus 3 Bohrbrunnen, dessen Tiefe 154, 167, 192 m geschöpft. Die Brunnen sind oben zu Schachten ausgebildet. Zwei Zentrifugalpumpen drücken das Wasser durch die geschlossenen Enteisenungs- und Entmanganungsapparaten in einen 70 m 3 fassenden Sammelbehälter, von wo es in die Rohrleitung und in einen Wasserturm (von 550 m 3 Inhalt) gefördert wird. Die Enteisenung geschieht durch Belüftung und danach durch Filtrieren, durch einer Schicht von Lavaschlakke und Kies in geschlossenen Apparaten.