Hidrológiai Közlöny 1931 (11. évfolyam)

Gedeon Tihamér: Hidrológiai megfigyelések a Vértes-hegység délkeleti részéből

96 A. Jendrassik und K. Bolberitz Die Zahl der Wassermesser ist 623, die der öffentlichen Strassen­brnnnen 34. Die 21.000 Einwohner der Stadt sind vollständig mit Leitungswasser versorgt. Die im letzten Jahr gelieferte Wassermenge war etwa 300,000 m 3, die maximale Leistungfähigkeit beträgt beinahe das dreifache und erreicht 870,000 m 3. 8. Győr. Um dem Wasserbedarf der Einwohner zu befriedigen erichtete die Stadt schon im Jahr 1883 ein Wasserwerk. Die Leitung des Werkes obliegt dem technischen Amte der Stadt. Das Wasser wird durch 2 Betriebe geliefert. a) Der Betrieb zu „Kiskút" besteht aus: 1. 2 Schachtbrunnen, dessen Tiefe 5.70 und 7 m sind. Der letzte dient auch als Sammelbrunnen. 2. Eine Wassergalerie, die aus Steingutrohren verfertigt ist. Sie ist 98 m lang und hat einen Durchmesser von 50 cm. 3. 2 Bohrbrunnen, deren Tiefe 177, 126 m, Durchmesser 15, 30 cm sind. Die oberen Teile der Brunnen sind schachtförmig ausgebaut. Die Wasser werden teils im Sammelbrunnen, teils im Maschinen­gebäude gemischt, von wo sie mit Hilfe einer Zentrifugalpumpe, durch eine 2 km lange Hauptrohrzuleitung in einen 500 m 3 fassenden Wasser­turm gedruckt werden. b) Im Betrieb von „Révfalu" wird das Wasser von 4 Bohrbrunnen gewonnen, die 29 — 35 tief sind und einen Durchmesser von 39—64 cm haben. Die Zentrifugalpumpen stehen in über der Brunnen gebauten Betonbehältern, von wo sie das Wasser in einen, als Sammelbrunnen die­nenden Eisenbetonbehälter liefern. Von diesen Behälter wird das Wasser in einen 500 m 3 fassenden Wasserturm gedrückt. Von den beiden Wassertürmen dringt das Wasser in die Stadt umschleifende Verteilungsrohrleitung. Das Werk versorgt von den 50.000 Einwohner cca 45.00 Menschen. Die Zahl der Verbrauchseinheiten ist 2689, der öffentlichen Brunnen 103. Die im letzten Jahr gelieferte Wassermenge war 2.764,590 m 3, die maximale Leistungsfähigkeit ist 3.650,000 m 3. Diese Leistungsfähigkeit reicht wohl zur Zeit knapp aus, doch wird es in der Zukunft warscheinlich bald notwendig sein, die Kapazität des Werkes zu vergrössern. Das Wasser, welches zum teil auch agressive Kohlensäure enthält, hat einen ziemlich grossen Eisengehalt und trübt sich infolgedessen. Es werden dadurch auch schädliche Ausscheidungen in den Behältern und Rohrleitungen verursacht. Um die so entstehenden schädlichen Folgen zu eliminieren, muss die Rohrleitung oft und ausgiebig mit Wasser­spülungen gereinigt werden. Um diesen fortwährenden Störungen Einhalt

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