Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

DAS GRUNDWASSER IM RUTSCHGELÄNDE VON ÓBUDA 185 Fundort Tiefe in cm Durchmesser der Körner in mm 0-0025 00025-0-02 002-2 Gewichtshundertstel Kohlen­saurer-Kalk Gewichts­hundertstel 80 14-94 47-90 37-16 50 20-10 51-22 28-68 0-11 60 23-72 58-20 18-08 3103 600 9-34 44-06 46-60 12-91 80 19-90 53-20 26-90 13-70 70 13-74 34-44 51-82 22 04 o-oo 14-12 38-96 46-92 8 13 000 21-04 50-86 28-10 107 o-oo 15-62 36-92 4746 0-04 60 2-80 43-36 53-84 1701 o-oo 20-76 55-86 23 38 14-49 Ürömhegy Testvérhegy Aranyhegy Ürömhegy Ürömhegy nordöstliche Lehne Ürömhegy nördliche Lehne Ürömhegy Ürömhegy nordöstliche Lehne Ürönihegy nördliche Lehne Testvérhegy Aranyhegy Diese Daten beweisen, dass der Kleinzeller Ton impermeabel ist. Es ist bekannt, dass der Kleinzeller Ton stellenweise ziemlich viel Sand führt und anderswo dichte Sandsteinbänke enthält. An mehreren Stellen kann man darin auch Andesittuff-Schichten finden. Die Sandsteinbänke sind grobkörnig, sogar mikrokonglomeratisch. (Tongrube der Gebrüder Bohn.) Der bläuliche Ton enthält in seinen tieferen Lagen im allgemeinen verhältnismässig wenig Wasser. Meine Bestimmungen ergaben folgende Werte für den Wassergehalt: 825% bis 13-00 Gew.°/o. Dagegen sind die zwischengeschalteten dünnen Sand- und Sandstein­schichten im allgemeinen feuchter. Manchmal enthalten diese Schichten recht viel Wasser, wie es von den Bohrungen bekannt ist. In diesem Falle ist auch der Ton feucht, der unter und über der wasserführenden Schichte liegt. Da die Sand- und Sandsteineinlagerungen meistens dünn sind, so ist die ganze Masse des Kleinzeller Tones impermeabel. Die Ablagerung der pleistozänen Donau lässt sich am besten in der Gegend von Kiscell, am südlichen Rande der Kleinzeller Terrasse, hauptsächlich in der Tongrube der Vereinigten Ziegelfabrik Aktiengesellschaft und in dem tiefen Einschnitte hinter dem Hofe der Gebäudengruppe: Bécsi-Str. 88—92 studie­ren. Diese fluviale Sandbildung hat eine Mächtigkeit bis 6 m; in dem unteren Teil zieht sich eine etwa 1 m dicke Bank von kleinen Kieselgeröllen unregelmässig dahin. Der obere Teil ist sandig, stellenweise mit Sandstein­konkrezionen und Schichten. An den Schichten der durchwegs ganz wagerecht gelagerten Sandbänke kann man an einigen Stellen sehr schöne Transversal­schichtung beobachten. Nach Westen, das heisst, nach dem Grundgebirge wird der Sand in feinem Schlamm fortgesetzt, welcher gegen Westen langsam ganz verschwindet. Die alt-pleistozäne Donau floss in diesem Gebiete etwa 144—150 m ü. d. M. gegen Süden an diesem mächtigen Schuttkegel, welcher schon

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