Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

186 A. VENDL in der levantinischen Zeit von Vác (Vaitzen) ab zur Ablagerung kam. Die wasserreiche Donau strömte wahrscheinlich in mehreren Armen und sie hat damals das Flussbett nicht vertieft, sondern aufgeschüttet. Die Folge dieser aufschüttenden Arbeit war auch die Sandablagerung im Überschwemmungs­gebiet über dem Kleinzeller Ton. Gegen Westen geht der Sand in einem sehr feinen Schlamm über, der sich vor dem Grundgebirge auskeilt. Dieser Schlamm hat sich am Rande des Inundationsgebietes der pleistozänen Donau abgelagert. Der Lage der pleistozänen Donau und den damaligen hydrostatischen Verhältnissen entsprechend kamen die Thermalquellen am Donauufer zum Vor­schein. Am südlichen Teile des Gebietes, an der Kleinzeller Terrasse bildete sich ein Quellenteich aus dem Wasser der Thermalquellen, woraus sich K a 1 k t u f f ablagerte auf die sandige Ablagerung der pleistozänen Donau. Der Travertin ist teilweise von ziemlich grosser Festigkeit und löcherig, teil­weise kalkschlammartig. Am westlichen Rande, nahe dem Abhänge des Grund­gebirges enthält der Kalktuff eckige Stücke des Numullinenkalkes und des Budaer- und Bryozoenmergels. Innerhalb des Travertins sind auch nestförmige Ausscheidungen von Erbsensteinen. Diese vertiefen sich trichterförmig, wie es am nördlichen Teile der Tongrube von der Vereinigten Ziegelfabrik Aktiengesellschaft zu beobachten war im Jahre 1928. Diese trichterförmige Gebilde waren ehemalige Quellentrichter, wo das Kalkkarbonat in der Form von Erbsensteine aus dem heissen Wasser ausschied. Der Kalktuff ist wasserdurchlässig. Er hat die darunterliegenden Sandablagerung von der Abtragung geschützt. Wo diese Schutzdecke fehlt, wurde der Sand vollständig oder teilweise erodiert. Als die jüngste Bildung des Pleistozäns wurde der Löss, der fast das ganze Gebiet bedeckt, abgelagert. Dieser Teil des Budaer Gebirges war, der Schau­platz der Erosion eines feuchteren Klimas vor der Ablagerunsperiode des Losses* Die Erosion der langen Festlandperiode brachte — auch an der Oberfläche des Kleinzeller Tones — verschiedene Gräber und Täler hervor. Die Hauptzüge der heutigen Morphologie dieses Gebietes waren schon im Pleistozän ausgebildet: die Gräben und Täler führten schon damals nach Osten in die Donau hinunter. In der Periode der Lössbildung wurden besonders tiefer liegenden Teile der Oberfläche mit mächtiger Staubdecke überzogen. Über der grossen Kalktuff­decke ist der Löss durchwegs viel dünner. Die mechanische Zusammensetzung des Losses in diesem Gebiete des Budaer Gebirges ist, — nach der Analyse von H. HORUSITZKY**, - folgend (siehe p. 187.). Ihrer mechanischen Zusammensetzung nach sollten diese Gesteine nur sehr wenig wasserführend sein. Durch ihre röhrenartige löcherige, Struktur führen sie * VENDL A.: A budai hegység kialakulása. A Szt. István Akadémia mennyiségtan-termé­szettudományi osztályának felolvasásai 2. kötet 3. szám. (Ungarisch.) ** HORUSITZKY: 1. c.

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