Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)
Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés
172 FR. PÁVAI VAJ NA Gelöstes Oxygen 0'00528. In der Wasserprobe, nachdem sie ein wenig an der Luft gestanden ist, Kaliumpermanganat-Verbrauch (mg Oxygen pr 1 Liter Wasser) 382, demzufolge wir die folgende Konklusion in der Meldung Ung. Königl. Allgem, Hygienische Anstalt lesen können: „Der grösste Teil der Kationen ist Calcium, wobei auch ein wenig Kalium, und Natrium nachzuweisen ist. Die Eigentümlichkeit des Wassers ist, dass die Anionén übet wiegend Hydroxy lionen sind, dabei kann man gar keine Hydrocarbonate und nur sehr wenig Carbonationen zu erweisen , Andere Anionén sind auch nur in geringer Quantität zu finden. Indem diese eigentümliche Zusammensetzung nicht durch das Hineinbringen fremder Stoffe — während dem Bohren — verursacht wird, so müssen wir unbedingt die Wasserprobe für ein ganz anderes Wasser halten, als die anderen, bis jetzt untersuchten". Fremder Stoff war bloss das Zement, dies hat aber in dem pyritführenden Schiefer nicht gebunden, so sind die obengenannten Eigenschaften (nämlich die korkschrumpfende und kupferoxydirende: Alkaligehalt, Nitrogengehalt des Wassers) nicht dadurch zu erklären. Endlich sind die Röhren,wie schon gesagt, höchst sorgfältig 90-mal erneuert worden. Die Lösung des Zementes konnte auch nicht hinter der Röhre hineinfliessen, da es vor einem Monat in dem Schuh das Wasser abgesperrt, also gut gebunden hat; dieses Zement war ohnedies nur einige Zentimeter an der Oberfläche in Berührung mit dem Wasser der Röhre. Das Wasser konnte also die Spuren der Borsäure nicht aus dem Zement herauslösen, ferner kann das Nitrogengas, das nach 5 Monaten, sogar noch heute vorhanden ist, nicht von der wenigen Luft stammen, welche vor Monaten in dem Gemisch von Wadoser-Wasser und Zement sich hatte finden lassen können. Und wenn das Zement nicht gebunden hat, was entzog das Oxygen der Luft, dass nur das Nitrogen zurückgeblieben ist und wenn wir es doch annehmen möchten, warum entfloh es nicht seit Monaten durch die offene Röhre? Diese sind meine zwingendsten Argumente dafür, dass die Zusammensetzung des gewonnenen Wassers gar nicht, oder nur wenig von dem Zementieren abhängt. Endlich sind die obengenannten Eigentümlichkeiten wirklich die ursprüngliche Eigenschaften des Wassers, das durch die Durchbohrung der Schiefern gewonnen wird. Teils von diesem Zwecke wurde das Wasser, stufenweise von einem 57 m tiefen Wasserniveau, zwischen dem 8—18. Juli meistens von der Tiefe bis 555'0 m mehrfach vermengt, wiederholt ausgelöffelt. Das Wasserniveau erhob sich langsam, aber ein Einströmen ist festgestellt worden. Mit diesem Löffeln schöpfte man ungefähr 12,500 Liter Wasser, das heisst, dem 2/3 der Bohrschale entsprechendes Quantum; das Niveau erhob sich bis zum H.Oktober auf 417 m unter der Oberfläche. Vom 25. Juli an sank die Grundtemperatur vom 18° C auf 22° C hinunter; durch den Chefchemiker K. EMSZT wurde am 18. Juli behauptet, dass die