Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

ÜBER DIE GESCHICHTE DER TIEFBOHRUNG VON LILLAFÜRED. 171 des Borhloclies nicht binden, wo das Wasser mit dem Schiefer in Kontakt war und sich nicht mehr mit Karstwasser mengte. Die neue Zemen­tierung vom 6. Februar hatte am 10. Febr. noch immer nicht gebunden, obwohl 4% Kalkklorid beigemischt war. Zwischen dem 4., 5,, 10., 13. und 15. Februar hat man das Zement von neuem aufgebohrt und das Bohrloch ausgespühlt. Die Pumpe hat 34 Stunden lang 800 Liter Wasser per Minute in das Bohrloch hineingetrieben, im Ganzen also 1.632.000 Liter Szinva-Wasser. Der Inhalt der 7 Zoll 730 m dicken Bohrschale ist 18.000 Liter, so wurde das Wasser des Bohrloches 90-mal er­neuert. Danach wurde die Wasserprobe am 19. Februar genommen, welche die Ung. König 1. Allgem. Hygienische Anstalt analysierte und folgenden Bericht gab: „Die Eigentümlichkeit des Wassers ist seine stark-alkalische Reaktion." Zwischen dem 1—9 März versuchte man die Bohrschale mit einer Bohr­zange aus dem Zement herauszuschlagen,dies letztere band aber so gut im Kalke in etwa 100 m über dem Schuhe, dass man die 7 Zoll hohe Kolonne nicht befreien konnte. Bis zum 21. Juli wurde die Arbeit eingestellt. Dann aber wurde in der Gegenwart von ALADÁR JENDRASSIK von der Ung. Königl. Allgem. Hygienischen Anstalt 125 Liter Wasserprobe aus der 730 m Tiefe der Bohrung geholt. Um den Löffel zu reinigen, wurden 2 löffelvoll Wasser von der 70 m tiefen Oberfläche geschöpft. Bei der Schöpfung des Wassers konnte man das säuselnde Entfernen eines Gases beobachten. Dieses Gas erwies sich als Nitrogen. Die festen Bestandteile des Wassers waren 620 mgr. JENDRASSIK hat auch die Gegenwart von Borsäure festgestellt, die auf einen tiefen Ursprung des Wassers schliessen lässt. Das Resultat der chemischen Analyse lautet folgend­ermassen:das spezifische Gewicht des Wassers bei 15° C = 0 99928. lCTOgWasser milliomol millival millival "/o Kationen : Kaliumion 0*04222 1*0798 1*0798 11*16 Natriumion 0*04866 2*1157 2*1157 21*86 Ammoniumion' ! ! 1 ! ! 1 ! ! ! ! 1 0*00037 0*0201 00201 0*207 Calciumion 0*12887 3*2062 6*4124 66*27 Magnesiumion' !!!!!!!!!!! 0*00013 0*0053 0*0106 0*109 Ferroion Spuren — — — Aluminiumion 0*00034 0*0126 0*0378 0*391 Im Ganzen 0*22059 6*4397 9*6764 100*0 Anionén: Nitration Spuren — — — Chlorion 001041 0*2936 0*2936 3*03 Sulfation 000715 0*0744 0*1488 1*54 Hydroxilion 0*15473 8*9998 89998 93*01 Carbonation 000439 0*8732 0*1464 1*15 Silication 0 00334 0*0439 0*0878 0*907 Im Ganzen 0*18002 9 4849 9*6764 100 0

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