Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

SCHWANKUNGEN IN D. WASSERMENGE D. THERMALQUELLEN V. BUDAPEST 163 Donau mit dem Wasser des Dolomitgebirge in Verbindung steht, und mit dem Vermehren des Donauwassers das Niveau des Dolomit-Wassers, und gleichzeitig sein Druck auf das Grundgebirge grösser wird. Dass zwischen dem Donauwasser und dem Karstwasser ein Zusammenhang besteht, scheint auch die Beobachtung zu bestätigen, dass auf das laue 27° C warme Wasser des Császár-Bades (hauptsächlich Karstwasser) der Wasserstand der Donau von einer grossen Wirkung ist. Es ist ferner ohne Zweifel, dass ein grosser Teil der Thermalquellen nicht am Ufer aufbricht, sondern in der Donau entspringt. Mit den Quellenflüchtlingen vom Gellérthegy beschäftigte sich Fr. Schafarzik (Földtani Közlöny L. Band : Hydrologische Mitteilungen III. Jahrgang.). Er beobachtete an der Budaer Seite der Franz Joseph-Brücke an drei Stellen das Aufquellen der Quellenflüchtlinge, von denen die eine (209 m von der Brücke), 44° C warm war. Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass ausser diesen Quellenflüchtlingen, die bei niederen Wasserstande zu beobachten sind, in dem Bette der Donau noch mehrere kleine Quellen entspringen. Wenn das Wasser der warmen Quellen bei einem Hochwasser mit dem vermehrt würde, so müsste ihre Temperatur sinken — denn, wie wir später sehen werden, erhob ein hoher Wasserstand die Wassermenge des Rudas-Bades auf das 1 Vfache. Ein derartiges Sinken der Temperatur bemerkte man aber niemals. Zweifellos herrscht in der Temperatur des Rudas-Bades eine grössere Schwankung (cca 2°), als das bei anderen ähnlichen Quellen zu beobachten ist; dies kann man aber dadurch erklären, dass das Wasser der Quelle durch einen recht langen Kanal in das Sammelbecken geführt wird, wo man die Temperatur des Wassers gewöhnlich gemessen hatte und auf diesem langen Weg sank im Winter die Temperatur des Wassers einiger­massen. So erfolgt die Abkühlung der Quelle nicht sofort mit Entritt der Kälte, sondern nur dann, wenn der den Kanal umgebende Boden auch abgekühlt ist. MOLNÁR erwähnt, in Bezug auf die Beständigkeit der Quellen, dass „mehrere trockene Jahre auf den Wasserreichtum der Quellen ohne Einfluss zu sein schienen, wenn wir mittleren Wasserstand der Donau annehmen" (225). Die Behauptungen MOLNÁR'S , dass nämlich der Wasserstand der Donau den Wasserreichtum der Quellen nicht beeinflusst, wurden auch durch spätere Erfahrungen festgestellt, doch wurden ausser den obengenannten Daten MOLNÁR'S keine anderen veröffentlicht, und so hatten wir keinen genauen Bericht über das Schwanken der Wassermenge. Im Sommer, 1925 unternahmen wir, zusammen mit den Abgesandten der Berghauptmanschaft, Messungen an den Quellen von Gellért-Berg. Wir fanden bei dem Maschinisten vom Rudas-Bad Tagebücher, die die Messungsergebnisse von mehreren Jahren enthielten. Die Messungen wurden vom 23. April, 1899 bis 31. März 1900, vom 1. Mai 1900, bis 30. Juni, vom 1. Dezember bis 31. März 1905 mit wenig Ausnahmen täglich durchgeführt. Von Ende März bis Juni 1909 sind keine Messdaten. Vom 15. Juni 1909 bis 15. Mai 1910, ll*

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