Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)
Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés
162 M. V. PÁLFY befriedigenden Erfolg, so, dass die Stadt auf Grund dieser die Wasserwerke mit 8 neuen Brunnen vergrösserte. Diese neueren Bohrungen und die hydrogeologischen Verhältnisse der Gegend von Tortyogó, wird der Verfasserin einer nächsten Abhandlungbesprechen, Dann sollen auch die Daten der in der Stadt Pécs verfertigten Bohrungen zusammengefasst werden. SCHWANKUNGEN IN DER WASSERMENGE DER THERMALQUELLEN VON BUDAPEST. Von M. v. PÁLFY* — Mit 2 Textfiguren. — Aus dem auch noch heute alleinstehenden, erschöpfenden Werke von JÁNOS MOLNÁR : „Die Thermalquellen in der Umgebung von Buda" (Mathematische und Naturwissenschaftliche Mitteilungen, 1869. VII. Band.) wissen wir, dass die Wassermenge der Thermalquellen von Budapest mit dem Wasserstand der Donau in Zusammenhang steht. MOLNÁR weist darauf hin, dass aus dem Sáros-Bad (p. 172.) wenn der Wasserstand der Donau: niedrig ist: 7500—8000 Kubikfuss (=236—250 m 3) wenn er 6—12' über nulla steht: (=189—3 59) 13.000—15.000 Kubikfuss (=410—473 m 3) wenn das Hochwasser andauernd ist 20.000 Kubikfuss (631 m 3) Wasser entfliessen. MOLNÁR behauptet schon, dass „das Hochwasser der Donau die Temperatur des Wassers der Bäder nicht vermindert, es steht nur als ein Damm vor dem entfliehenden warmen Wasser" (p. 173.). Diese Behauptung von MOLNÁR wurde durch die späteren Beobachtungen bestätigt: die Wassermenge der Quellen im Falle eines Hochwassers, wird nicht durch das Einbrechen der Donau vergrössert. Diese Erscheinung können wir folgendermassen erklären: das kalte, also dichtere Wasser der Donau drängt das wärmere, d. h. leichtere Wasser in den kleinen Rissen, durch die es in die Donau floss, zurück. Bei dieser Gelegenheit muss ich meine Ansicht, — dieichindem„FöldtaniKözlöny"(GeologischeMitteilungen 1910. XXXIX. Band p. 12—16) geäussert hatte — wiederholen, nämlich, dass das Aufbrechen der Thermalquellen nach dem Gesetz der U-Röhren vorstellbar ist, ohne Einwirkungeines anderen hydrostatischen Druckes, wenn wir in dem einen Schenkel der U-Röhre das kalte, in dem anderen das warme Wasser annehmen; denn in diesem Falle kann das kalte Wasser eine höhere Wassersäule des warmen Wassers in Gleichgewicht halten. Auch in jenem Falle halte ich diese Voraussetzung für beachtenswert, wenn wir annehmen, dass der Wasserstand der * Vorgetragen in der Fachsitzung der Hydr. Sektion der Ung. Geol. Gesellsch. am 1. Feber 1926. (Ergänzt mit den Messungsdaten von 1926—27.)