Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)

Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés

DATEN ZUR KENNTNIS DER HYDROLOGIE DER UMGEBUNG VON PÉCS 159 und Melegmányivölgy zum Vorschein, kann der Karstwasser-spiegel als von N nach S, von 300 bis 220 m sinkend betrachtet werden. Die „Tettye", ebenso die anderen Quellen, ähnlich der Karstquellen, sind gegen die niederschlagreiche und trockene Witterung sehr emp­findlich. Undzwar ist die Empfind­lichkeit der höheren, Mélyvölgyer und Melegmányer Quellen bedeu­teuder, als die der „Tettye". Das Diagramm der Fig. 6. zeigt die Schwankungen der Wassermenge in den Jahren 1923—24. — Dem­gemäss gibt die „Tettye" in den Frühlingsmonaten längere Zeit auch 4—5000 m 3 Wasser, dagegen sinkt ihr Wasserertrag nach einem trocke­nen Sommer oft auf 800—1000 m 3. Man sieht aus dem Diagramm, dass die Wassermenge nach einem grösseren Platzregen plötzlich auch auf 30.000 m 3 wächst, aber bald wieder zurückfällt. Im Innern des Kalksteingebirges muss man also mehr oder weniger offene Höhlen­gänge annehmen, die nach solchen grösseren Platzregen die bedeu­tendsteMenge des Wassers ableiten und so wird die Quelle später nur von dem in kleineren Spalten haf­tenden Wasser ernährt. Die mehr oder weniger offene Höhlengänge reichen nur bis zum Karstwasser­niveau. Die Spalten aber reichen unter dieses Niveau bis in eine grossen Tiefe, besonders in den Quetschzonen entlang der Verwer­fungslinien, herab und enthalten mächtige Wassermengen, die im Emporsteigen von den den Muschel­— An dem letzteren, südlichen Gebiet " iL Fig. 4. Geologisches Profil durch das Karstgebiet zwischen der Mélyvölgyer-Quelle und der „Teltye". 1 = Sarmatischer Kalkstein, 2 = Unterliasischer Sandstein und Schiefer, 3 Rhätischer Sandstein, 4 = Wengener Schiefer, 5 — Muschelkalk, 6 = Campiler Kalkstein, gr = Granit.

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