Hidrológiai Közlöny 1929 (9. évfolyam)
Strömpl Gábor dr.: Légi fényképek a geológiai és hidrológiai kutatás szolgálatában - Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés. 1929. – Titkári jelentés
160 M. V. PÁLFY kalk mantelartig umhüllenden und undurchlässigen Gebilden zurückgehalten werden. Die Wasserlieferung der „Tettye" gleichmässiger zu machen riet also der Verfasser, etwas östlich von der Quelle, an der Öffnung des Tales des Irmaweg, wo die oben erwähnte N —S-liche Bruchlinie verläuft, eine Tiefbohrung anzustellen. Sollte die Tiefbohrung ohne Erfolg bleiben, so möge man mit einem Schacht und von dem getriebenen Stollen das Karstwasser in einer tieferen Lage aufschliessen; dann würde das Wasser den Schacht voraussichtlich bis zum Niveau der Tettye-Quelle anfüllen. In der Periode, wo die Wassermenge der Tettye-Quelle zurücktritt, kann die fehlende Menge aus der BohFig. 5. Geologisches Profil durch den Haviboldogasszony-Berg. 1 = Pontische Schichten, 2 Sarmatischer Kalkstein, 3 = Obermediterraner (?) Sand, 4 = Unterliasischer Sandstein und Schiefer, 5 = Muschelkalk, 6 == Campiler Kalkstein. rung oder dem Schacht durch Pumpen ergänzt werden. Dadurch wird zwar das Karstwasserniveau unter das heutige gesenkt, aber in einem, an Niederschlag reichen Wetter, wo die ganze, reichliche Wassermenge der Quelle ohnehin nicht aufgebraucht werden kann, wird der Überfluss erst zur Erhöhung des Karstwasserniveaus dienen. Das Karstwasser konnte wohl mit einem Stollen in einem Tieferen Niveau des Tettyetales aufgeschlossen werden. Solch ein Aufschluss scheint aber gefährlich zu sein, denn der Stollen möchte stark gefaltete und zerquetschte Gebilde durchdrängen. Das Wasser muss aber im Stollen versperrt gehalten werden, sonst würde das beständige Niveau des Karstwassers bis zu diesem Horizont sinken. So würde das versperrte Wasser dauernd unter einem Druck von 1 5—2 Atmosph. stehen und durch die Gesteinsspalten leicht entfliehen. Da diese Arbeiten in der Wasserlieferung der Tettye eine Betriebsstörung veranlassen würden, untersuchte der Verfasser auch die Gegend der Wasserwerke in Tortyogó, um einige Brunnen anzulegen, die ermöglichten, dass das Wasserwerk den ganzen Bedarf der Stadt auch während der Zeit bestreite, bis die Arbeiten an der Tettye verfertigt werden. Die Untersuchungen führten zu einen