Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)
Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban
Ü. DIE GEOL. VERHÄLTNISSE DER SOMLYÓ USW. 131 Etwas SSW-lich vom Punkt 183 m an der nördlichen Fortsetzung des Szárhegy, neben der Hütte des Feldhüters, ist ein ganz kleiner Steinbruch angelegt; hier kann man folgendes beobachten: Der graulich-weisse Kalkstein ist nicht so grob kristallinisch, als z. B. im Steinbruch NW-lich vom Gipfel des Szárhegy; der Kalkstein fällt unter 20 u nach 1372 h ein. Am westlichen 'Rand des Steinbruches enthält der Kalkstein sehr viel Mangan und Eisen und ist er daselbst von Kieselsäure durchtränkt. An der südlichen Seite im westlichen Winkel des Steinbruches finden wir einen sehr oxydreichen Quarzit vor; dieser Quarzit lässt sich circa 10 Schritte in der Länge feststellen in SSW —NNO Richtung und hat er eine Mächtigkeit von ungefähr 3 m. Man hat hier im Jahre 1923 sehr gut beobachten können, dass die Kieselsäure-, Eisen- und Manganführenden Lösungen in den Spalten und Rissen des Kalksteines Kieselsäure zum Absatz brachten und dass durch diese ausgeschiedene Kieselsäure die Kalksteinblöcke verkittet worden sind. Eine sehr starke Kieselsäureablagerung lässt sich beobachten weiter nördlich am westlichen Teile der nördlichen Fortsetzung des Szárhegy-Berges, in der Nähe der nördlichen Spitze des kristallinischen Kalkes. Hier tritt derber Quarzit gangförmig auf. Dieser Quarzit ist weiss, gelblich, oder graulich gefärbt. In seinen Höhlungen findet man oft aufgewachsene, farblose Kriställchen von Quarz. Die Wände der Höhlungen erscheinen manchmal von einem eisenoxyd-manganhaltigen Material inkrustiert. Ähnliche Bildungen sind auch aus dem Gebirge von Velence bekannt, besonders aus dem östlichen Teil desselben, so an den Bergen Cseplek, Csúcsoshegy, Meleghegy usw. 7 Die Quarzitgänge des letzteren Gebietes besitzen jedoch viel grössere Dimension. In diesem Quarzit sind keine Sulphide, oder andere Erze vorhanden. Ich erwähne aber, dass unterhalb des am Rücken anstehenden Quarzites, unten im Tal westlich vom Quarzitgang einige, von oben, aus dem Quarzit herabgerollte Gerölle herumliegen; unter diesen habe ich ein circa faustgrosses minder poröses Exemplar gefunden, welches in einzelnen Flecken mit violettem Fluorit durchtränkt war. Die Anwesenheit des Fluorits wurde nicht nur mikroskopisch, sondern auch chemisch festgestellt. Im anstehenden Gestein konnte ich aber den Fluorit nicht nachweisen. In gewissem Sinn ähnliche Fluoritvorkommnisse sind am nächsten aus dem mittleren Teil des Gebirges von Velence bekannt, wo der Fluorit ebenfalls in Quarzitgängen vorkommt, welche als die letzten, äusserst saueren Spaltungsprodukte des granitischen Magmas aufzufassen sind. 8 Es ist nicht wahrscheinlich, dass Fluorit hieher verschleppt worden wäre. Man darf also annehmen, dass dieser Fluorit-führende Quarzit mutmasslich irgendwo am SzárhegyBerge anstehend vorkommen musste. Der Quarzitgang enthält, besonders in c^en östlichen, nördlichen und I VENDL A.: 1. c. p. 57—65 und 171—183. S VENDL A.: 1. C. p. 45- 47 und 142—145.