Hidrológiai Közlöny 1924-26 (4-6. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülések és szakülések 1924., 1925. és 1926-ban

ZEITSCHRIFT FÜR HYDROLOGIE (HIDROLOGIAI KÖZLÖNY) Band IV—VI. 1924—26. ABHANDLUNGEN UND KURZE MITTEILUNGEN. ÜBER DIE HYDROGEOLOGISCHEN VERHÄLTNISSE DER SAUERBRUNN-QUELLE VON KÉKKÚT IM ZALAER KOMITATE. Von M. v. PÁLFY.* (Mit 3 Fig. im ung. Text.) Der Säuerling von Kékkút entspringt aus jenem, — der mit dem Nord­westrande von Balaton parallel laufenden Becken, — das nächst Köveskáll gänzlich brüchig ist. Der geologische Bau dieser Gegend ist in Fig. I, 1 die Tektonik in Fig. 2 dargestellt. Das gegenwärtige Becken war im Pontikum nur eine Bucht, deren westlicher Eingang durch die späteren Basalteruptionen abgesperrt worden ist. Im Pliocen wurden die politischen Ablagerungen aus dem sogenannten Becken höchstwahrscheinlich infolge Windestätigkeit abge­tragen, an deren Stelle nachher im Pleistocen ein Binnensee entstanden ist. Die Quelle wurde mittels Bohrung in einer Tiefe von 17 m in den, — unterhalb den 12 m mächtigen Binnenseeabsätzen gelagerten — Campili-Kalk­Schichten erschlossen (Fig. 3). Das Aufsammeln des Wassers wird durch den, von der Quelle nördlich zu Tage tretenden Campili-Kalk bewirkt; der Kohlen­säuregehalt hingegen ist ein Produkt der postvulkanischen Tätigkeit der Basalt­eruptionen. * Vorgetragen in der Fachsitzung der Hydr. Sektion der Ung. Geol. Gesellsch. am 23. Jan. 1924. 1 S. p. 6—7 in dem ung. Text. DIE „THEODORA-QUELLE" VON KÉKKÚT. Von K. EMSZT.* Aus der Untersuchung dieser neuen Säuerling resultierte, dass es um einem reinem Erdalkalibicarbonat Wasser handelt. * Auszug aus dem Vortrage gehalten in der Fachsitzung der Hydr, Sektion der Ung. Geol. Gesellsch. am 23. Januar 1924.

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