Hidrológiai Közlöny 1922 (2. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés és szakülések

HYDROTERMALE GESTE INSMETAMORPHOSE IM BUDA-PILISER GEBIRGE 155 Graben fort, in dessen rechtsseitigem, gegen die Eisenbahn zu gelegenem Aste und zwar in dem beim Hinabsteigen rechts bleibenden Zweige der Gabelung, im oberen Teile dieses Grabenastes, von mir jenes neue Halloysit-Vorkommen entdeckt wurde, dessen Analyse in Kolonne VI. —VII. der Tabelle IV. mitge­teilt ist. (Das Vorkommen kommt auf der 1:25000 Generalstabskarte über den Buchstaben „h" des Wortes „Rother Berg" zu liegen.) Wenn man in diesem Wasserriss von oben herunter steigt, so sieht man in den kleinen Schurfgruben zur Rechten auch hier zu tiefst den weissen, malererdeartigen Ton aufgeschlossen, der hier von ockerigen härteren Schichten durchsetzt wird. Dieser Schichten­komplex wird oben durch eine ziemlich harte, 5—30 cm dicke, dunkelbraune­schwarze eisenschüssige Schichte abgeschlossen, die bereits Halloysit-Adern enthält. Der meiste Halloysit aber findet sich in einer lilafarbigen, plastisch­tonigen 10—50 cm mächtigen Lage, welche das Hangende der vorher beschriebe­nen Schichten bildet. Diese lilafarbige tonige Schichte scheint durch Durch­dringung der Basis des über ihr befindlichen tonigen Sandsteines mit einer grösseren Menge Alumosilikatsubstanz entstanden zu sein. Der Halloysit bildet in ihr einige cm Dicke erreichende Adern, welche zu den obenerwähnten ocke­rigen Tonschichten parallel verlaufen. Am Rande der mit Halloysitsubstanz erfüllten Adern sieht man häufig auch einen schwarzen, glänzenden, unter der Lupe betrachtet aus kleinen nierigen Warzen bestehenden Überzug, der nach meiner qualitativen Untersuchung hauptsächlich aus wasserarmem Eisenoxyd besteht, aber auch ziemlich starke Manganreaktion gibt. Die Farbe des Hailoy­sites selbst variiert je nach der Menge beigemengten Eisenoxydhydratgeles von Braun bis Milchweiss oder durchsichtig Farblos. Die analysierte Probe präparierte ich anlässlich meiner ersten Exkursion aus vor der Schurf­grube liegendem Material heraus. Das Mineral war wachsopalartig, milch­weiss, liess sich mit dem Fingernagel ritzen und haftete an der Zunge. Die nachgewiesenen 0 3 °/o organische Substanz hat es wohl während des Liegens auf dem Boden aus der humosen Bodenfeuchtigkeit adsorbiert. Anläss­lich einer späteren Exkursion konnte ich dann aus der Wand der Grube in situ befindliche, ganz reine, farblos durchscheinende, hyalithartige, aber weiche Substanz gewinnen, die nach dem Trocknen und Zerreiben ein schneeweisses Pulver ergab. In der Mitte der lilafarbigen, tonig anzufühlenden Schichte zeigt sich ferner eine einige cm dicke knallrot gefärbte Lage. Über der lilafarbigen Schichte folgt ockergelber, kalkiger lockerer Karbonatsandstein, welcher mit dem aus 4—7 m des Tongrubenprofils beschriebenen Sandstein übereinstimmt, jedoch nur mehr ganz vereinzeint einige kleine Dolomitbröckchen erkennen lässt, weil diese ganz und gar zu Kristallpulver verwandelt wurden. In der lilafarbigen Schichte selbst erkennt man von Dolomittrümmern auch nicht die Spur mehr. Auch in dem überlagernden, sehr feinkörnigen, mehligen Karbo­natsandstein zeigt sich ein mehrere cm dicker, aber weniger intensiv rot, mehr braunrot gefärbter Streifen. Er enthält zahlreichere und festeren Zusammen­hang zeigende Dolomittrümmer, als der übrige Sandstein; (auch der in Fig­2. dargestellte rote eisenschüssige Gang des Szarvas-Berges bei Hidegkút ent-

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