Hidrológiai Közlöny 1922 (2. évfolyam)

Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés és szakülések

HYDROTERMALE GESTEINSMETAMORPHOSE IM BUDA-PILISER GEBIRGE 125 Ausser den obenerwähnten Zellenquarzen, aus deren Hohlräumen das Pulver der umgewandelten Dolomit-bezw. Kalkstein-Stückchen der ursprüng­lichen Brekzie bereits vollständig herausgerieselt ist, finden sich auch solche Brekzien und Konglomerate, bei denen das Kieselsäurenetz noch vollkommen intakte, feste Gesteinspartikel verkittet; (z. B. am Gipfel des Hármashatár­[Dreihotter]- Berges). Auch Übergangstypen konnte ich sammeln, — (z. B. im Csiker-Graben an der in Bild Tafel No I. dargestellten Stelle), — bei denen die durch das Kieselsäurenetz verbundenen Dolomitstücke noch ziemlich konsistent waren, jedoch schon auf einen schwachen Hammerschlag zu lockerem Kristall­mehl zerfielen. Es scheint also, dass sich das Kieselsäurenetz in den Spalten der ursprünglichen Brekzie früher bildete, als die Umkristallisation des Brekzien­materials zu Dolomitpulver erfolgte, bezw. dass die Geschwindigkeit des ersteren Vorganges eine höhere war, als die des letzteren. Ein aus dem Kieselsäurenetz des im Csiker-Graben anstehenden eozänen Dolomit-Konglo­merates herausgelöstes Dolomit-Geröll, welches schon stark zum pulverigen Zerfall neigte, enthielt nur 0'03°/ 0 Si0 2, ein anderer weniger stark veränderter Dolomitkiesel von derselben Lokalität, (dem auf Bild Tafel No I. sichtbaren Aufschluss), gar nur 0 004% SiO,. 1') Der verschiedene Grad der Metamorphose des Dolomitmateriales dieser verquarzten Brekzien ist meiner Meinung nach am einfachsten durch Tiefen­unterschiede zu erklären. Auch SCHAFARZIK nimmt an (165), dass in ein und demselben Quellen­gange die mineralischen Ausscheidungen in den oberen und in den unteren Niveaus qualitativ verschieden sein konnten. Er meint, dass die Differenzen in der Mineralparagenese, die wir heute in den an die Oberfläche gelangten Quellengängen konstatieren können, eben daher stammen, dass diese heute sichtbaren Teile der Q u e 1 1 e n ka n ä 1 e sich einst nicht in gleicher Tiefenlage befanden. Meiner Ansicht nach gehören diejenigen Brekzien mit Quarzgerüst, deren klastisches Material noch aus festem, intaktem Dolomitgestein besteht, höheren Niveaus an, wo das Wasser im Quellenschachte vielleicht schon bedeutend unter 100 nC abgekühlt war und daher auch keine metamorphisierende Wirkung mehr ausüben konnte, während die Kieselsäureabscheidung in diesen höheren Horizonten durch die physikalischen Verhältnisse nicht nur nicht behindert, sondern sogar begünstigt werden musste. DOVERI (56, 44—46) war der erste Chemiker, der sich mit dem Studium der Einwirkung der C0 2 auf die Silikate eingehender beschäftigte; er fand, dass die wässerige Lösung von Alkalisilikaten mit CO ä-Gas zur Gänze zer­setzbar ist. Dasselbe wurde auch von LIEBIG (116, I. Bd. 120—125) fest­1 4) In den festen, nicht zerfallenden, Dolomitstückchen, welche ich aus dem Kiesel­säurenetz der Reibungsbrekzie nahe beim Gipfel des Hármashatárhegy (Dreihotterberg) herauspräparierte, fand ich 0 03°/o SiO s.

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