Hidrológiai Közlöny 1922 (2. évfolyam)
Szakosztályi ügyek - Évzáró ülés és szakülések
HYDROTERMALE GESTEINSMETAMORPHOSE IM BUDA-PILISER GEBIRGE 113 der Untersuchung der Dolomitgesteine von Kurrigo-Pank auf der Halbinsel Taggonois und vom Igo-Pank auf der Insel Moon zu demselben Resultat. GORUP-BESANEZ' (77) Angaben enthalten innere Widersprüche, worauf von RUDOLF BALLO (8, 143 Seitenzahl des französischen Textes) zuerst aufmerksam gemacht wurde. Nach den Daten von GORUP-BESANEZ hätte sich nämlich das Verhältniss Ca CO:s : Mg CO:s sowohl in dem in Lösung gegangenen Anteil, als auch in dem ungelösten Rückstand in gleicher Richtung geändert, verglichen mit dem im ursprünglichen Dolomite vorliegenden Ca CO:i : Mg COII Verhältniss, während doch in dem Falle, als sich in der Lösung das Ca COs prozentuell vermehrte, in dem ungelösten Rückstände eine Abnahme des Ca C0.3 gegenüber dem prozentischen Anteile im ursprünglichen Dolomit hätte konstatiert werden sollen. Aber auch aus den Versuchen von GORUP-BESANEZ folgt, dass sich der Dolomit in kohlensäurehältigem Wasser jedenfalls sehr nahe dem Verhältnisse Ca COs : Mg COs =1:1 des Doppelsalzes löst 7). Dieses Verhältniss erfährt auch bei höherer Temperatur und höherem Druck keine Verschiebung. SPANGENBERG (182, 544—545) zufolge ist der Dolomit bei 15 —20 Atmosphären (Kohlensäuregas-) Druck und 90" C höchstwahrscheinlich gegenüber seiner Lösung im Gleichgewicht, was so viel bedeutet, dass sich der Dolomit unter diesen Verhältnissen im kohlensäurehältigen Wasser im aequimolaren Verhältniss seiner Komponenten löst. Diese Angabe ist wichtig, weil in der Tiefe der einstigen Quellenschlünde gleichfalls unter Druck mit C02-Gas gesättigtes Wasser von hoher Temperatur auf die Gesteine einwirkte. Die Bildungsbedingungen des Doppelsalzes Dolomit sind, im Gegensatze zur Löslichkeit, von sehr vielen Forschern studiert worden, die zwar die Frage wohl nicht restlos gelöst haben, jedoch sämtlich darin einig sind, dass bei gewöhnlicher Temperatur und Druck der Dolomit auf keine Weise aus den Bikarbonatlösungen seiner Komponenten Ca und Mg erhältlich ist, weil, — wie dies R. BALLÖ (8, 524 französisch) kurz und bündig formuliert hat: „zwischen 0°—20° C und bei gewöhnlichem Druck, das Dolomit-Doppelsalz mit keinerlei Lösung im Gleichgewicht ist." Bei höherer Temperatur aber verschieben sich die Verhältnisse. Schon MORLOT (131) und etwas später CH. DE MARIGNAC (mitgeteilt von FAVRE [62]) stellten Versuche an, Dolomit durch chemische Umsetzung bei höherer Temperatur und Druck darzustellen. MORLOT stellte seine Versuche bei 200° R (= 250° C) und 15 Atmosphären Druck mit einem Gemische von Mg SOi und Kalzit an, während MARIGNAC das Ca COs mit Mg C0 3 oder Mg SOi bei 200° C und 15 Atmosphären Druck erhitzte. Es ist wahrscheinlich, dass sich bei ihren Versuchen neben den Gemischen der Karbonate wenigstens 7) Auch Essigsäure löst reinen Normaldoloinit im Verhältnisse Ca CO3 : Mg CO3 = 1:1; (siehe VESTERBERG [217], wo auch die Literatur der Löslichkeitsfrage erschöpfend angeführt ist.)