Házi Tájékoztató, 1940. szeptember

1940-09-30 [1939]

Sze L/jila Base ... , 30.Ser)tembm%/Masyar Távirati iroda./ Die Basier Nachrichten veröfr entliehen einen an gen Artikel aus der. Feder ihres W. B. - Balkankofrespondentea über Rumaenien als negionaerenstaat. Die heutige staatsrechtliche Struktur Rumaenieis könne a^s eine Diktatur unter Beibehaltung eines Scheinkönigs bezeich­net werden . llan müsse sich überhaupt fragen,v&s in der offizielle) ' Bezeichnung "naticr. a ..er Legiomerenstaat" das 7/ort'national" bedeutet. Sei damit nach den vollzogenen Gebietsabtretungen eine grossere na­tiona.e Einheitlichkeit gemeint oder die staerkere Betonung der natio­nalistischen I,Oriente; im heutiger: Humacien? Die i'rage^ob Mumaaiien tatsaechiieh ein Legionaerénsmat in dem Öin,ie sei, dass die Legionaere den entscheide Tiden Paktor im politischen Lebe:: darstellen, verneint der Autor. Seiner Zusammenstellung nach sei das Kabinett keine "egio­naerenregierung.Abgesehen von Horia Sima,habai die Legio. aere nur Por­tefeuilles von seku.adaerer Bedeutung. Die Regierung sei das Ergebnis eines Kompromisses .Auf der einen Seite vertreten Ge eral Ántonescu und seine Anhaenger das ko:. servative Element,das ap der dynastischen Idee festhalte, im Lahde um jeden ""'reis Ordnung und Ruht «ahrea , radikal ' knerimente verhindern, das Land nieder aufoauen und organisieren wo-le. Auf der anderen Seite sei das revoiutionaere klement de^ Eisernen Gar­de,deren Programm die nationale Revolution . nach ital lenischaa und deutschem Vorbild sei : Im Ringen um die T 1acht habe bisher Ántonescu die Oberhand behalten. Die Bezeichnung "nationaler Legicnaerenstaat" erscheine darnach a..s eine formelle Konzession, die einen Zustand vortaeuschen soll,der: man in Wirklichkeit e.rade vermeiden wolIe.Die Bi-öung des Kabinetts Artonescu habe beinahe zum ^ Bruch zwischen ihm und der Lisernej Garde geführt. General Ántonescu habe sich in scharfem körten gegen die anarchistischen Umtriebe gesandt und meinte damit die Eiserne Garde, demgegenüber habe Horia Sima noch am 11.Septem her erkiaert, dass er Ántonescu nur als Schrittmacher für die Eiserne Garde ansehefnur die Sande »erde die scharfe antisemitische und antibritis che Politik durchführen und somit den vo . .staendigen Anschluss an die Achsen ­maechte verwirklichen können,wozu Ántonescu "Weder faehig,ncch vi Ii ans sei.Das Kompromisskabmett sei schliesslich auf Berliner * r unsch ge­bildet wo den. Die voriaoufi^e Abspeisung der Eisernen Garde mit minder­re -ti gen Iii nister sitzen sei nur möglich,weil es der Garde-an innerer i-inheit,i ' x an '.' \.'jä'V i-ührerhporsön,.ichkeitai . an tächge­biideten Mitgliedern mangele,um die 1lacht zu übernehmen. A^uch habe die Bewegung in den breiteren Hassen des Volkes vaen ihrer f Ii he reu Volks» tümiichkeit bereits Viel, eingebüsst .Im ^ampfe mit Lxkünig Karl habe die Garde ihr gesamtes Führerkorps und viele Sympathien vencren ,die sie früher im Volke besessen habe* Hiezu habe auch die allzu grosse Abhaengigkeit", von Deutschiard beigetragen,die der Grundhaltung der grossen n ehr hei t des rumaenischen Volkes nicht entspreche und lern er auch- die Kompromittierung der Garde durch die Annahme von deutschen Geldern. Bd. 1 freien "iahle-n würden-die Gardisten heute üxcht mehr als 1/4 oder 1/5 de" Stimmen erhalten.'An ihren Demonstrationen in Bukarest und in der Provinz sei die Teilnahme der Bevölkerung schwach. /Firt setzung folgt/

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