Házi Tájékoztató, 1940. szeptember
1940-09-30 [1939]
/Fortsetzung des Artikels der Basier bachriphte:./ Aus Ilaagel an einer grossen Führerr>ersöniichkeit bilden sich in der Garde verschiedene Strömungen heran,zmischen denen lleinungsunterschis<H au bestehen scheinen, Bs gebe einen gejnaessigten und einen radikalen Flügel .Erste rer sei für d .e bedingungslose Zusammenarbeit mit dato nescu.dem letzteren gehören die aus'Berlin zurückgekehrten ehemaligen Flüchtlinge*, de * Carol-Diktatur an. Bin Teil der Berliner Emigranten habe es vorgezogen, dort zu bleiben,weil sie sich Antonescu nicht unterwerfe: wollten und offenbar ihre Zeit .och nicht für gekommen erachten. Horia Sima stehe in der Mitte beider Strömungen. Es sei nicht wahrscheinlich, dass sich die extremen Gardisten mit dem jetzigen Zustand eaedgültig abfinden norden. Für! erste halte aber Antonescu die ZügeL fest in der Hand,um lumaenien neue innenpolitische Kacapfe zu ersparen. Dies sei umso notwendiger,als die aussenpolitische Situation,der sich das neue Rumaenien gegenübergestellt findet,alles eher aj.s gekiaert und konsolidiert. Sze E/Ell Genf , 30. September ./Magyar Távirati Iroda./ * Die schweizerischen Zeitungen bringen eine IITI4Ieldung über die . eue ungarische Verordnung die den Zutritt der öffentlichen Beamten und Angestellten zu sUien politischen Parteien erlaubt und über die damit verbundenen Birs chraenkungoa.« Dor Budapest er Korrespondent der Heuen Zürcher Zeitung berichtet über den Besuch des ungarischen Landwirtochaftsministers in Jugoslavien. Der Budanester Korrespondent der Basler Nachrichten berichtet über den ausserordentlich, herzliche! Empfang.der dorn ungarischen Landwirtschaftsminister in Belgrad bereitet worden ist und gibt die Auffassung der jugoslavisehen Fresse wieder,die : ' ' im Besuch einen neuen Schritt auf dem Tege zur Vertiefung der ur.garis ch-ju gos layischen Freundschaft erblicke. Dem Besuch wird'in jugos:. avischen politischen Kreisen grosse Beneutung beigomessen,woil in dem Freund schaftsverhaeitnis zwischen Jugoslavien und Ung rn eines der wich * tigsten i.omente für die Erhaltung des Baikanfnedcns erblickt wird. Sze h/h Genf, SOJSeptomber. /Magyar Távirati Iroda./ Die Agentur Exchange berichtet ans Belgrad über die neuen einschneidenden Judengesetze in Jugoslavien »die aucn seitens einfiussreicher Kabinettsmi%juieder zu scharfen Kritiken Aniass gegeben haben sollen. Demgegenüber herrsche in der Bo lerungsmehrheit die Überzeugung vor,dass im Interesse der Annaeherung an Dcutschkand gewisse Voraussetzungen zur Annaeherung an Deutschland erfül-.t werden müssei.