S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Mitte am breitesten, fein und weitläufig punktiert. Flügeldecken langoval, Punkte der Hauptreihen unregelmässlg, kräftig und dichtstehend, Zwischenräume etwas schwächer als die Hauptreihen aber sehr deutlich und dicht punktiert, mit wenigen grösseren Punkten in den abwechselnden Zwischen­räumen. Männchen: Hinter Schenkel in der Mitte mit einem grossen nach innen gerichteten Zahn (Abb. 17). Aedoeagus 0, 58 mm. (Aedoeagus und Innensack können erst abgebildet werden, wenn mehr Material zur Untersuchung vorliegt). Deltocnemis punctipennis (Reitter) Trlarthron punctlpennis Reitter, 1901: 69 (Turkestan, Meretschensk, Tschakir-kul; Aufbewahrungs­ort des Typus unbekannt), - Reitter 1913: 551-552 (Deltocnemis ). - Hatch 1929: 48 (Deltocne­mis ). Verbreitung: Turkestan. Länge 2,4 mm. Entfernt sich von D. hamatus durch fast glatten Kopf, fein punktierten Halsschild, zwischen dessen Punktur viel feinere reichlich eingestreut sind und die Geschlechtsaus­zeichnung des Männchens. Beim Männchen von punctipennis sind die Mandibeln weniger verlängert und innen vor der Spitze undeutlich gezähnt, die Trochanteren der Hinterschenkel einfach, die letzteren sind nicht auffällig verdickt und haben nur auf der Kante ihrer Unterseite vor der Spitze einen wenig grossen einfachen spitzigen Zahn. Die Vorderschienen sind viel schwächer als die hinteren und haben eben­falls eine kurze Tarsalfurche, die Mittelschienen sind am Aussenrande dicht stachelig beborstet, der äussere Spitzenwinkel ist rundlich abgestumpft, an den zur Spitze dreieckig verbreiterten Hin­terschienen eckig, da die Spitze selbst abgestumpft erscheint. Die langen, fadendünnen Tarsen sind viergliedrig (nach REITTER). Der Typus dieser Art konnte trotz vieler Bemühungen nirgends aufgefunden werden. Nach der Originalbeschreibung zu urteilen, dürfte es sich lediglich um ein kleines Männchen von hamatus J. Sahlberg handeln. Letzte Klarheit über die Berechtigung der Species wird man jedoch erst be­kommen, wenn der Typus auftaucht, oder Stücke der Art in der Nähe des typischen Fundortes ge­sammelt werden. STEREUS Wollaston Stereus Wollaston, 1857: 148-149, T. 1, Abb. la-f (Typus-Art: Stereus cercyonides Wollaston, 1857, durch Monotypie). Pseudotriarthron Normand, 1938: 283 (Typus-Art: Pseudotrlarthron numidicum Normand, 1938, durch Monotypie), syn.n . Diese interessante Gattung fällt durch die grosse, nur 3-gliedrige FUhlerkeule (Abb. 25), so­wie durch die dünnen, fadenförmigen Tarsen auf. Weiter ist sie durch die Kombination folgender Merkmale charakterisiert: 1) Tarsenzahl 5-5-5. - 2) Mandibeln zusammen einen Spitzbogen bildend. Linke Mandibel in der oberen Hälfte mit zwei stumpfen Zähnen, die in einer tiefen Einbuchtung zu­sammenlaufen, rechte Mandibel mit drei Zähnen. Mandibeln sonst wie Abb. 18. - 3) Maxillae und Labium mit Taster wie Abb. 19 und 20. - 4) Clypeus durch eine deutliche Bogenlinie von der Stirn abgesetzt (Abb. 21). - 5) Augen kaum aus der Kopfwölbung hervortretend, hinter den Augen sind keine verengten Schläfen ausgebildet (Abb. 21). - 6) Kopfunterseite ohne Fühlerfurchen (Abb. 22). - 7) Mesosternum flach nach hinten gezogen, nicht gekielt, sonst wie Abb. 23 und 24. - 8) Schienen zur Spitze stark erweitert, stark behaart, und ihre Aussenkanten kräftig und dicht bedornt. Vorderschienen mit langer, tiefer Tarsenfurche, Mittel- und Hinter schienen mit kurz angedeuteten Tarsenfurchen. - 9) Epipleuren des Halsschildes und der Flügeldecken kurz, dicht weiss-gelb be­haart. Über die Lebensweise der Arten dieser Gattung ist kaum etwas bekannt. Nach dem Bau der Beine, und der starken Behaarung der Unterseite des Körpers, dürfte es sich jedoch um reine Sandtiere handeln. Pseudotriarthron : Die Typus-Art dieser Gattung konnte nicht untersucht werden. Jedoch stimmt

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