S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)
die Originalbeschreibung der Gattung in allen Punkten mit Stereus überein. So kann man Pseudotriarthron Normand, ohne Bedenken als Synonym zu Stereus Wollaston stellen. Bestimmungstabelle der Arten der Gattung Stereus 1 Oberfläche überall sehr fein lederartig geunzelt cercyonides Wollaston - Oberfläche nicht gerunzelt 2 2 Halsschild grob und dicht punktiert, in der Mitte am breitesten thurepalmi (Israelson) - Halsschild fein und zerstreut punktiert, hinter der Mitte am breitesten numidicus (Normand) Stereus cercyonides Wollaston Stereus cercyonides Wollaston, 1857: 149 (Madeira, 1855, leg. Wollaston; Aufbewahrungsort des Typus unbekannt). - Hatch 1929: 13 ("cercyonoides" ist eine inkorrekte sekundäre Schreibweise). Verbreitung: Madeira. Länge 2 mm. Körper eirund, ausgedehnt konvex, schwarz oder pechschwarz (selten ganz pechschwarz), glänzend, gänzlich unbehaart, überall sehr dicht und sehr zart lederartig (oder, wie gesehen, fast granuliert), und sehr weitläufig besetzt mit winzigen, eingestochenen Punkten. Kopf normalerweise dunkler als Prothorax und Elytren. Prothorax mit einem extremen Hinterrand, mehr oder weniger durchscheinend und schwach in der Färbung, aber einfarbig erscheinend mit der übrigen Oberfläche, wenn es dicht an die Flügeldecken und das Skutellum angelehnt ist. Extremitäten pechbraun, ausser der Fühlerkeule, die etwas dunkler ist (nach WOLLASTON). Der Typus dieser Art müsste sich British Museum, London befinden, er konnte aber bis zum Abschluss dieser Arbeit nicht aufgefunden werden. Die Originalbeschreibung sagt wenig aus, so bleibt nur zu hoffen, dass der Typus noch gefunden wird, oder Tiere vom typischen Fundort, auf die die Beschreibung passt. Erst dann wird man nähere Erkenntnisse über diese Art bekommen. Stereus thurepalmi (Israelson), comb, n. (Abb. 18-26) Triarthron thurepalmi Israelson, 1978: 181-190 (Holotypus cf: Teneriffa, Santa Cruz, 2-27.4.1967, leg. Palm, coli. Palm). Verbreitung: Teneriffa. Länge 2,3 mm. Körper langoval walzenförmig, einfarbig gelb-rotbraun, FUhlerkeule leicht angedunkelt, Fühler kurz und gedrungen gebaut mit sehr kräftiger Keule, Endglied der Fühler deutlich schmäler als das Vorletzte Glied (Abb. 25). Kopf grob und weitläufig punktiert.Halsschild grob und dicht punktiert, 2 x so breit als lang in der Mitte am breitesten, Seitenrand flach verrundet, Hinterecken nur schwach angedeutet und breit verrundet, Halsschildbasis in starkem Bogen gerundet. Flügeldecken langoval, Seiten von der Schulterbeule bis hinter die Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen sehr grob und lockerstehend, 1.-3. Punktreihe in der Mitte deutlich nach aussen ausgebuchtet, ohne schräge Hummeralreihe, Zwischenräume fein aber deutlich sichtbar punktiert, die abwechselnden Zwischenräume mit wenigen grösseren Punkten besetzt. Männchen: In der Mitte der Hinter schenke! befindet sich ein grosser, nach aussen gerichteter Zahn (Abb. 26). Aedoeagus 0,42 mm (eine Abbildung des Aedoeagus und des Innensackes kann erst erfolgen, wenn mehr Material vorliegt). Stereus numidicus (Normand), comb, n. Pseudotriarthron numidicum Normand, 1938: 283-284 (Tunesien, Le Kef, Remei, 9. 1937; Aufbewahrungsort des Typus unbekannt).