S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 44/2. (Budapest, 1983)

Liodes dlabolai Hlisnikovsky, 1967c: 120-121 (Holotypus cf : Mongolia: Ulanbaator, 20.7.1965, leg. Dlabola; UNMB), syn. n .* Verbreitung: Holarktisch - Paläarktis: Sibirien, Mongolei; - Nearktis: Canada-Quebec: Thunder riv., 23.8.1930, leg. W.J.BROWN, 1 cf , 1 ? (coli. DAFFNER). Länge 2,8-4,0 mm. Körper langoval, ausgefärbt schwarzbraun,Beine und Fühlergeissel rot­braun, Fühlerkeule angedunkelt. Fühler langgestreckt mit schwacher Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 332). Kopf fein und dicht punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, von der Mitte zur Ba­sis fast gleich breit, Hinterecken breit abgerundet. Flügeldecken langoval, Seiten von der Schulter­beule bis hinter die Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen fein und locker stehend, Zwischen­räume sehr fein, aber deutlich sichtbar punktiert. Vorderschienen zur Spitze 2-3 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: A. Männchen: Innere Apikaiecke der Hinterschenkel in einen kurzen Lappen ausgezogen, Hin­terschienen stark doppelbuchtig gekrümmt (Abb. 333). Aedoeagus (Abb. 330 und 331) 0,63-0,95 mm. Leiodes caucasica 3p. n. (Abb. 334-337) Holotypus cf: Caucasus: Meskiseh-Gb. , leg. LEDER-REITTER (coli. DAFFNER). - Paraty­pus 2 : Caucasus, leg. LEDER (UNMB). Länge 2,1-2,5 mm. Körper langoval, gelb-rotbraun, Fühler und Beine einfarbig gelbbraun. Fühler langgestreckt mit kräftiger Keule, Endglied der Fühler kaum schmäler als das Vorletzte (Abb. 336). Kopf sehr fein und weitläufig punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal 30 breit wie lang, von der Mitte zur Basis gleich breit, Hinterecken einen kurz abgerundeten Winkel bildend. Flügeldecken langoval, Seiten von der Schulterbeule bis zur Mitte fast gerade, Punkte der Hauptreihen kräftig und locker stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert. Vorderschienen schmal, zur Spitze nur 2-2, 5 mal so breit wie an der Basis. Die einzelnen Glieder der Hintertarsen distal nicht konisch erweitert (Abb. 337). Mittel­brustkiel-Typus: A. Männchen: Vorder- und Mitteltarsen leicht erweitert. Hinterschienen leicht doppelbuchtig geschwungen (Abb. 337). Aedoeagus (Abb. 334 und 335) 0,60 mm. Diese neue Art ist leicht an den distal nicht konisch erweiterten Gliedern der Hintertarsen zu erkennen und von macropus und taurica, mit denen sie diese Merkmale gemeinsam hat, wie folgt zu unterscheiden: von macropus durch das kaum schmälere Endglied der Fühler, die gerade abgeschnittene Halsschildbasis und die geringere Grösse; von taurica durch die fehlenden Rugo­sitäten auf den Flügeldecken. Leiodes gallica (Reitter), stat. n . (Abb. 338-341) Liodes gallica Reitter, 1884: 101 (Lectotypus cf : Gallia-Central; MP). - Hatch 1929: 32 (Leiodes ). Liodes brunnea , Fleischer 1906d: 206-208 (nec Anisotoma brunneum Sturm, 1807). Verbreitung: Stellenweise, ganz Europa. Länge 2,3-3,0 mm. Körper langoval, einschliesslich der Fühler und Beine einfarbig gelb­rotbraun. Fühler langgestreckt mit schwacher Keule, Endglied der Fühler nur wenig schmäler als das vorletzte (Abb. 340). Kopf sehr fein und weitläufig punktiert, mit 4 grösseren Stirnpunkten. Halsschild fein und dicht punktiert, 2 mal so breit wie lang, von der Mitte zur Basis etwa gleich breit, Hinterecken einen stumpfen Winkel bildend, Halsschildbasis beiderseits zu den Hinterecken abgeschrägt. Flügeldecken langoval, in der Mitte am breitesten, Punkte der Hauptreihen fein und dicht stehend, Zwischenräume sehr fein und weitläufig punktiert. Vorderschienen zur Spitze nur 2-2, 5 mal so breit wie an der Basis. Mittelbrustkiel-Typus: C. * L. dlabolai wurde von EMETZ (1975: 65) als Synonym zu picea gestellt, was nicht zutrifft wie die Untersuchung des Typus zeigte, ausserdem ist der Name bei EMETZ als dlabolae abge­druckt. Dies ist eine inkorrekte sekundäre Schreibweise.

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