S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/2. (Budapest, 1982)

schmal, an der Basis mit den Schultern vollkommen abgerundet, Schulterbeulen vortretend 27. Lorelus Sharp, 1876 55 (52) Schildchen nicht sichtbar. Flügeldecken breitoval, ohne Schulterbeulen, Seitenrand schmal und an der Basis breit stumpfwinklig. Halsschildbasis etwas schmäler als die Flügeldek­kenbasis. Augen klein und konisch vortretend (Abb. 108) 28. Kuschelus gen.n. 56 (51) Flügeldecken mit regelmässigen Punktreihen oder Punktstreifen, manchmal erscheint die Punktierung unregelmässig, es sind aber stets Reste davon vorhanden. Fühler sehr verschiedenartig gebaut. 57 (64) Körper ungeflügelt, Mittelbrust äusserst kurz, viel kürzer als die Länge einer Mittelhüf­te. Fühler zur Spitze erweitert, mit lose gegliederter, schwach abgesetzter Keule, das Endglied das grösste. Prosternum breit, Punktierung der Flügeldecken wegen Tuberkeln und Beulen verworren, die Längsreihen nicht regelmässig. 58 (61) Fühler mit schwach abgesetzter, 4gliedriger Keule (Abb. 245-246, 248); das 7. Glied vom folgenden 1. Keulenglied abweichend, namentlich lang abstehend mit Borstenhaaren besetzt, während die Keulenglieder fein und dicht behaart sind, ausserdem auch Tasthaare vorhan­den. Hinterrand des Halsschildes gerade. Basis der Flügeldecken nicht länger vorgezogen als die Mitte der Basis des Halsschildes. 59 (60) Seiten des HalsschildeB mit mehr oder weniger scharfen Zähnen, welche noch mit Borsten versehen sind (Abb. 242-243) 36. Pseudobyrsax gen.n. 60 (59) Seiten des Halsschildes nicht gezähnt, höchstens nur mit ebensolchen glatten und flachen Graneln versehen wie die Oberfläche 37. Ozotypoides gen.n. 61 (58) Fühler (Abb. 247, 249) mit schwach abgesetzter 3gliedriger Fühlerkeule, das 8. Glied länger als das 1. Keulenglied, mit langen, abstehenden Borsten, die Keulenglieder auch anliegend fein behaart. Basis des Halsschildes einfach oder tief doppelbuchtig nach hinten gezogen, Basis der Flügeldecken weiter nach vorn gezogen, wenigstens an den Schulter­ecken, oder auch die Mitte des Halsschildes. 62 (63) Halsschild schlank herzförmig, die Basis einfach gebogen nach hinten gezogen. Schulter­winkel warzenförmig lang vorgezogen, zwischen den beiden Humeralwarzen einfach ein­gedrückt. Prosternalapophyse hinter den Hüften ohne zweieckige Spitze, heruntergebogen 38. Adelozotypus gen.n. 63 (62) Halsschild breit herzförmig, die Basis in der Mitte dreieckig herausgezogen, zwischen Mitte und Hinterecke tief eingedrückt, erscheint deshalb tief doppelbuchtig. Die Schulter­warzen sind lang, passen sich am Aussenrand der Halsschildbasis an, die Basis an der Naht tief eingedrückt, zwischen Naht und Schulterwarze mit einer ebenso grossen Warze, welche in den Eindruck der Halsschildbasis hineinpasst. Prosternum sehr breit und flach, endet in gegabelter Apophyse, gerade 39. Montague a gen.n. 64 (57) Körper geflügelt, mit normal langer Hinterbrust, welche wenigstens so lang ist wie die Länge einer Mittelhüfte. Fühler verschiedenartig. Die Punktreihen oder Streifen sind im allgemeinen regelmässig. Wenn die Mittelbrust kürzer ist, befinden sich 10 oder mehr Punktreihen an den Selten der Flügeldecken. 65 (76) Flügeldecken mit 9 Punktreihen oder Streifen. 66 (67) Fühler mit scharf abgesetzter, 4gliedriger Keule, die Glieder der Keule lose gegliedert. Körper gestreckt, parallel, zylindrisch 18. Lyphia Mulsant & Rey, 1859 67 (66) Fühler entweder mit 3- oder 5gliedriger Keule, manchmal ist der Fühler nicht gekeult, einfach. 68 (69) Fühler vom 4. oder 5. Glied an erweitert (Abb. 15), die Keulenglieder sind - ausgenom­men das Endglied - einfach. Aussenrand der Mittel- und Hinterschienen mit einer Reihe von raspelartigen Graneln. Epipleuren der Flügeldecken innen fein gerandet. Maxillar­palpen sind beilförmig. Körper verhältnismässig breit, oval und flach 11. Platydema Laporte & Brülle, 1831 69 (68) Fühler mit 3gliedriger Keule oder ohne gut abgesonderte Keule. Aussenrand der Schienen einfach, abgerundet. Körper parallel oder schlank. Maxillarpalpen sind etwa spindelförmig. 70 (71) Etwa 15 mm. Fühler ohne abgesonderte Keule. Epipleuren der Flügeldecken vor dem Ende horizontal, am Ende breit, schräg nach innen gerichtet. Körper parallel, die Punktreihen der Flügeldecken fein 2 5. Tenebrio Linnaeus, 1758 71 (70) Nicht grösser als 6 mm. Fühler mit oder ohne Keule. Epipleuren der Flügeldecken am Ende horizontal oder nur schräg abfallend, 72 (75) Wangen vor den Augen schmäler als die Breite an den Augen.

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