S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 43/2. (Budapest, 1982)
73 (74) Augen liegen frei, durch die Wangen nicht oder kaum eingeschnürt, deshalb bei seitlicher Ansicht ziemlich rundlich und gross. Fühler kurz, die Glieder schliessen sich einander eng an, ohne Keule. Flügeldecken mit feinen Punktreihen, die Zwischenräume einfach flach, ohne Spur von Längskielen 20. Palorus Mulsant, 1854 74 (73) Augen durch die Wangen eingeschnürt. Fühler mit ziemlich deutlicher 3gliedriger Keule (Abb, 48) oder vom 7. Glied an allmählich leicht verdickt. FlügeldeckenzwiBchenräume, wenigstens vom 4. an mit sehr feinen Längskielen 19. Tribolium MacLeay, 1825 75 (72) Wangen vor den Augen viel breiter als die Augen. Augen durch die Wangen und Schläfen sehr stark eingeschnürt. Fühler ohne abgesonderte Keule, zur Spitze allmählich verdickt 22. Alphitobius Stephens, 1832 76 (65) Flügeldecken mit 10 Punktreihen, manchmal zählt man mehr, wenn die Zwischenräume wegen gleichförmiger Punktierung oder Streifen, wie die Primärreihen, verdoppelt sind. Maxillarpalpen beilförmig, Mentum einfach, verkehrt trapezförmig. Fühler ziemlich fadenförmig (Abb. 13), lang und einfach, ungekeult. 77 (78) Mittel- und Vorderbrust zwischen den Hüften sehr schmal. Das 1. Abdominalsegment zwischen den Hinterhüften schmal und zugespitzt. Vorletztes Glied aller Tarsen nicht gelappt. Zwischen Clypeus und Oberlippe mit einer breiten, glänzenden Gelenkshaut. Epipleuren der Flügeldecken auch an den Schultern schmal, Flügeldecken mit groben, tiefen Punkten, welche in nicht ganz geordneten Reihen stehen. Augen sehr gross, Stirn schmal (Abb. 12). Halsschild scheibenförmig 9. Trachyderastes gen.n. 78 (77) Mittel- und Vorderbrust zwischen den Hüften breit. Das 1. Abdominal segment zwischen den Hinterhüften breit gebogen, sogar abgestutzt. Vorletztes Glied aller Tarsen mehr oder weniger gelappt. Zwischen Clypeus und Oberlippe befindet sich keine Gelenkshaut. Epipleuren der.Flügeldecken entweder in der Höhe der Mittelhüften oder schon von den Hinterhüften an auffallend erweitert. Hinterbrust kurz. Alle Arten sind flugunfähig. 79 (84) Die untere Randlinie der Epipleuren der Flügeldecken bis zur Höhe der Mittelhüften gerade; die obere Randlinie läuft ziemlich parallel, aber vor den Schultern plötzlich erweitert und läuft zur Lateralrippe (Abb. 256-259); der 10. Zwischenraum befindet sich zwischen Lateralrippe und Epipleuren, er ist heruntergebogen und von oben her nicht sichtbar. 80 (81) Körper stark glänzend, Oberseite glatt, metallisch gefärbt. Flügeldecken oval, nur im Basaldrittel finden sich höchstens Punktreihen, Oberseite mit grossen, glatten, langovalen Erhabenheiten, welche teils durch einen feinen Strich umrandet sind, deshalb gewöhnliche Streifen oder Punktreihen nicht ausgebildet. Analsegment des cf mit zwei Längskielchen, das des $> in der Mitte spitzwinklig ausgezogen und biegt sich auf, daneben ist der Hinterrand beiderseits ausgebuchtet oder die Mitte tief ausgeschnitten. Tarsen breit, ausser dem Endglied befilzt 42. Pseudadelium gen.n. 81 (80) Körper schwarz oder schwarzbraun, nicht glänzend, Oberseite dicht oder spärlich beborstet. Die Lateralrippe ist stark, manchmal auch eine Humeralrippe vorhanden, oben ohne beulenartige Erhabenheiten. Flügeldecken ziemlich parallel oder etwas oval, die Scheibe ziemlich flach. Tarsen schmal. 82 (83) Flügeldecken nur mit einer scharfen Lateralrippe, die Scheibe ist flach, Humeralrippe nicht vorhanden. Die obere Randlinie der Epipleuren der Flügeldecken läuft plötzlich zur Lateralrippe, und wo sie zusammentreffen, ist seitlich eine scharfe Seitenecke (Abb. 252-253) 40. Acrothymus Pascoe, 1866 83 (82) Flügeldecken mit Lateralrippe und auch einer Humeralrippe; beide treffen an der Schulterecke zusammen. Körper auffallend parallel 41. Pseudocilibe gen.n. 84 (79) Die obere Randlinie der Flügeldecken von den Schultern ab läuft bis zur Naht,bei Seitenansicht gerade oder fast gerade, demgegenüber die untere Randlinie vorn etwa von dem 1. Abdominalsegment an stark nach innen erweitert, deshalb ist die vordere Hälfte der Epipleuren auffallend erweitert. Oberseite mit Längsstreifen, welche oft verdoppelt sind. Bei Ansicht von oben bildet sich meist der obere Rand der Epipleuren als Seitenrand. Manchmal ist aber eine Lateralrippe im 9. Zwischenraum vorhanden. In diesem Fall ist der 10; Zwischenraum vertikal abfallend, von oben nicht sichtbar 43. Cymbeba Pascoe, 1866