S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30. Suppl. (Budapest, 1977)

Verbreitung: Über die Gebirge in Nordgriechenland und Südmazedonien verbreitet (Karte 6). Mir lag das Material (110 Exemplare) von folgenden Fundorten vor: Griechen ­land: Vermion (Prionia-Vermion, Kata-Vermion, Kara-Tasch - Pra); Olympos, 1500 m (cHeinz, Pra). - Jugoslawien: Makedonija - Kozuf planina (Pra). II. Artengruppe des M. spartanus (siehe VI. 2-II) 7, Molops spartanus - Rassenkreis 7a. Molops spartanus spartanus (Schaum, 1862) Pterostichus spartanus Schaum, Berl. Ent. Zeitschr. 6:106. Typus: In der Kraatz-Sammlung (Ebw) befindet sich ein ö, das eine Etikette " spartanus m. - Morea" (Schaums-Handschrift) trägt; es handelt sich zweifelsohne um ein Exemplar aus der Schaum-Sammlung, die in die Kraatz-Sammlung übergegangen ist. Dieses Exemplar trägt noch eine (höchstwahrscheinlich nachträgliche) Etikette "Typus". Dieses Stück habe ich als Lectotypus designiert. Aus der identischen Serie (nach Prä­parationsmanier) befinden sich ebendort noch 4 Exemplare (3<£? + loj mit Etiketten "coli. Kraatz" und "Typus" bezeichnet. Alle diese Stücke wurden als Paralectotypen festge­stellt (3 Ebw, 1 Pra) und ich habe sie auch mit einer Etikette "Morea - ex coli. Schaum" bezettelt. Nach der Originalbeschreibung stammen die Typenexemplare "aus dem Süden von Morea" (Schaum, 1862: 107). Charakteristik: Gesamtgrösse 15-16,5 mm (ausnahmsweise einige o_o_ bis 17,5 mm). Oberseite tiefschwarz (unreife Exemplare pechbraun). Kopf gross und dick, hinter den Augen +_ merklich verdickt, Seitenrand der Stirn deutlich ausgebildet. Halsschild im Vorderdrittel am breitesten, Vorderecken kaum vortretend, zur Basis stark und gleich­massig verengt, Basis viel schmaler als der Vorderrand; Hinterecken klein, nach aussen spitzig vortretend, beide Basalstriche deutlich, der äussere kurz, zur Basis senkrecht, der innere länger, + schief, mit dem Seitenrand gleichlaufend (Abb. 27); in der Mittel­partie ist der Halsschild auffallend abgeflacht. Flügeldecken relativ schmal, langoval, ihre Basis schmaler als die Maximalbreite des Halsschildes, hinter der Mitte am brei­testen; Schultern deutlich, Basalrandung der Flügeldecken +_ geschwungen, 7. Zwischen­raum kielförmig erhoben, Streifen deutlich und tief. Aedoeagusspitze (Dorsalansicht) kurz und breit, +. parallelseitig, stumpf abgerundet (manchmal breit "abgestutzt") (Abb. ^6a); Innensack mit einer einzigen Gruppe von schmalen, lang zugespitzten Zähnchen (Abb. 37); ausnahmsweise befinden sich vereinzelte Zähnchen noch im Distalteil des Sak­kes bei der Aedoeagusspitze. Valvifer bei den <j)<-j_ im Distalteil verengt und parallelsei­tig, im Proximalteil deutlich schulterblattförmig; Stylus kurz und stumpf (Abb. 51). Verbreitung: Geographische Rasse vom südlichen Teil des Peloponnes (Karte 6). Literaturangaben: GANGLBAUER, 1889: 119 - Corfu, Cephalonia, Morea, Cycla­den (Syra) - die Angabe "Cephalonia" soll man auf die Rasse cephallenicus J. Müll, be­ziehen; die Belegstücke aus anderen angeführten Inseln sind mir nicht bekannt; APFEL­BECK, 1904:221 - Korfu, Kephalonia; Peloponnes: Stemnitza, Kyllene, Taygetos; Kyk­laden: Syra - die Belegstücke mit Fundortsangabe "Kyllene" in der Apfelbeck-Sammlung gehören zur Rasse chelmosensis Mar. Ich untersuchte 50 Exemplare von folgenden Fundorten: Griechenland: "Grae­cia" (Ebw); Morea (Ebw, Pra); Taygetos (Pra, Ebw, Bu); Stemnitsa (Bu); Parnon' Geb. ­Eleusinos, 1200-1700 m (cHeinz, Pra; die Käfer sind kleiner, mit feiner gestreiften Flügeldecken). 7b. Molops spartanus chelmosensis Maran, 1940 Molops spartanus chelmosensis Maran, Acta Ent. Mus. Nat. Pragae, 18:193. Typus: Von MARAN aus der Lokalität "Peloponnesos, Chelmos, 4. 1936, Maran et Táborsky Igt." beschrieben. Die ganze Typenserie (Holotypus - ló*, Inv. No. 521-Mus.

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