S. Mahunka szerk.: Folia Entomologica Hungarica 30. Suppl. (Budapest, 1977)
Nat. Praha; 21 Paratypen) befindet sich im Nationalmuseum Praha (Pra), Charakteristik: Von der Nominatform durch in der Regel noch mehr verdickten Kopf, merklich mehr gewölbte Halsschildseiten, die jiach vorne und auch zur Basis mehr verengt sind (Abb, 28) und breitere, an den Seiten mehr gerundete Flügeldecken verschieden. Aedoeagusspitze (Dorsalansicht) in der Regel mehr konisch, zur Spitze mehr verengt, kür.zer und breiter (Abb. 38a, c), Zähnchengruppe im Innensack zahlenmässig stärker (Abb. 39). Verbreitung: Geographische Rasse vom nördlichen Teil des Peloponnes (Karte 6). Mir lagen 94 Exemplare von folgenden Fundorten vor: Griechenland: Peloponnesos: Chelmos, ca 1500 m (Pra; Ebw); Kalavryta (Pra); Diakophto (Pra); Megaspilion (Ebw, Pra); Kyllénén ("Kyllene" - Bu); Mainaion-Vytina, 1000-1400 m (cHeinz, Pra). 7c. Molops spartanus parnassicola Kraatz, 1875 Molops parnassicola Kraatz, Deut. Ent. Zeitschr. 19: 372. Typus: In seiner Beschreibung spricht KRAATZ über zwei Exemplare aus der Lokalität "Parnassus, Zebe Igt,"; in coli. Kraatz (Ebw) befindet sich lo mit den Etiketten "Parnass, Zebe (Parnassicola Kraatz 75, Parnass, Zebe) Typus"; dieses Exemplar habe ich als Lectotypus bezeichnet. Das zweite Stück kann man mit Sicherheit nicht identifizieren. i . , Charakteristik: Gesamtgrösse 16-18 mm (einige Weibchen bis 19 mm); reife Stücke tief schwarz. Kopf auffallend breit, hinter den Augen noch mehr verdickt als bei ssp. chel mosensis . Halsschildseiten deutlicher gerundet, in der Regel zur Basis weniger verengt, Basis also kaum schmaler als der Vorderrand (Abb. 29) - in der Halsschildform gibt es allerdings eine starke Variabilität: die Population von der Lokalität "Attica-Reitter" besitzt in der Regel eine Halsschildform, die der Nominatform ähnlicher ist als die der Population von der Lokalität "Parnassos"; in der Mittelpartie Halsschild immer gewölbter, nicht auffallend abgeflacht. Flügeldecken + parallelseitig, hinter der Mitte weniger verbreitert als bei der Nominatform, doch bei den £o_ oft mit + gerundeten Seiten. Aedoeagusspitze (Dorsalansicht) merklich gedehnter und schmaler als bei der Nominatform, + parallelseitig (Abb. 40a); Innensack dem des ssp. chelmosensis ähnlich (Abb. 41). Valvifer bei den o_o_ im Proximalteil etwas breiter, Gonostiloid kräftiger und Stylus noch kürzer als bei der Nominatform (Abb. 52). Die Meinung über die Zugehörigkeit des parnassicola zürn spartanus-Ras senkreis hat in der Literatur schon J. MÜLLER (1936:105) und MARAN (1940:191) ausgesprochen; beide haben doch leider keine taxonomischen Schlussfolgerungen aus ihrer Ansicht gezogen, und als gültige Taxa treffen wir bisher in der Literatur eine Reihe von Formen, die als parnassicola-Subspezies eingeordnet sind. Auf Grund der Merkmale an den Kopulationsorganen (besonders des Aedoeagus-Innensackes) stelle ich parnassicola und alle seine als Subspezies beschriebenen Formen zum spartanusRassenkreis mit Subspezies-Status. • • Verbreitung: Geographische Rasse von Attika (Karte 6). Literaturangaben: GANGLBAUER, 1889:118 - Parnass; APFELBECK, 1904:2^0 - Griechenland (Parnass, Veluchi, Oeta, Korax Geb. , Oxya, Thessalien, Euboea), Albanien (Valona) - ausser dem Fundort "Parnass" beziehen sich alle diese Angaben auf andere Subspezies: Veluchi, Oeta (und wahrscheinlich auch Oxya und Thessalien) = ssp. eurytanicus J. Müll. , Valona = ssp. valonensis J. Müll. Ich sah 32 Exemplare von den Lokalitäten "Attika" (Pra, Bu) und "Parnassos" (Pra, Ebw, Bu). 7d. Molops spartanus eurytanicus J. Müller, 1917 Molops parnassicola eurytanicus J, Müller, Ent. Mitt. 6: 34 7. Typus: Von MÜLLER nach einer Serie von der Lokalität "Karpenisi, am Fusse des Veluchi-Gebirges, 1900, Apfelbeck Igt. " beschrieben. Die Typenexemplare befinden