Folia archeologica 53.
István Vörös: Fosszilis őstulok (Bos primigenius boj.) csontvázrészek Egervárról
56 TIBOR KEMENCZEI Gefäßwandfragment mit eingeglättetem Gittermuster (Abb. 4. 5). Der in derselben Grube gefundene Riemenverteiler aus Geweih (Abb. 4. 2) kann ins 6. Jahrhundert v. Chr. datiert werden. - Museum von Miskolc - KALICZ-KOÓS 1998, 426. Abb. 3. 1-2, Abb. 6. 13. Salgótarján, Industriepark 2. Eines der Fundstücke der skythenzeitlichen Siedlung ist der mit waagerechter und keilförmiger Kannelierung verzierte obere Teil eines Gefäßes (Abb. 3. 21). - VADAY 2000, 38'. Abb. 7. 4 Die Verzierungselemente dieser Urnen, das aus schräger, kreisförmiger, waagerechter Kannelierung bestehende Muster kommt auf den Urnen vom Hallstatt-Typ aus der Periode Ha C2 am häufigsten vor. 4 6 Auch andere Funde zeugen von den Beziehungen zwischen der Hallstattkultur und der Kultur skythischer Prägung während dieser Periode, in cler ersten Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. Ein typisches Beispiel dafür zeigen uns die Eisenaxte im Fundmaterial der mitteleuropäischen Hallstattkultur. 4 7 Unter den skythenzeitlichen Funden der Tiefebene gibt es auch solche Urnen, Gefäße, deren Ziermotive die Wirkung der Töpferkunst cler späten Hallstattkultur widerspiegeln. Muhi - Kocsmadomb (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén), Grab 5. Urnenbestattung. Schwarze, graphitierte Urne. Am Hals zwei kreisförmige Eintiefungen, die Schulter ist durch senkrechte Kannelierung gegliedert. H. 32 cm (Abb. 4. 7). Museum von Miskolc 53.759.1 - LESZIH 1939, 71. T. 2. 23 Miskolc, Botond Str. (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén). Auf dem Hügelhang am Fluss Sajó wurden während Grubengrabung für Fernheizungsleitung im Jahre 1988 sieben Brandbestattungen gefunden. Grab 6. Handgeformte Urne mit Aschen. An der Schulter mit vier, von innen ausgedrückten, in der Mitte eingetieften Buckeln, die durch senkrechte Kannelüren voneinander getrennt sind. H. 21.5, Mdm. 18.5 cm (Abb. 4. 8). Museum von Miskolc 90.19.7 HELLEBRANDT 2001, 58. Abb. 11 Szabadszállás - Józan (Komitat Bács-Kiskun), Grab 59. Urnenbestattung. Beigaben: Handgeformtes Töpfchen. Der Bauch ist durch tiefe, senkrechte Kannelüren gegliedert. (Abb. 4. 4); Handgeformte Urne in doppelter Kegelstempfform; Handgeformte Schüssel mit eingebogenem Rand. - Museum von Kecskemét, 62.2.227. Balmazújváros, Hortobágy - Árkus (Komitat Hajdú -Bihar), Grab 43. Brandschüttungsbestattung. Beigaben: Tasse, an der schmalen Schulter durch breite, senkrechte Kannelierung gegliedert. Am ganzen, breiten Henkel drei senkrechte Rippen. H. 9.2, Mdm. 15.8 cm (Abb. 4. 6); Handgeformte Schüsseln mit eingebogenem Rand; Scheibengedrehte Schüsseln mit eingebogenem Rand; Scheibengedrehte Krüge; Bronzener Haarring; Eisenmesser, Eisenlanze. Museum von Debrecen 78.129.1 - HORVÁTH 2001, 174. Kat. 276. Das typische Verzierungselement der oben erwähnten Gefäße ist die breite, tiefe, senkrechte Kannelierung an der Schulter. Die Töpferkunst der mitteleuropäischen Hallstattkultur begann die Gefäße in der Periode Ha C2 mit dieser Verzierungstechnik zu schmücken. Diese Verzierung wurde aber erst in cler nächsten Periode allgemein verbreitet. 4 8 « EIBNER-PERSY 1980, Taf. 13, 3, Taf. 47, 6: Sopron - Burgstall; KEMENCZEI 1976, 205-206, Abb. 2-3: Nagyberki - Szalacska « TERZAN 1998, 551, Taf. 3, 1: Retz; EGG 1978, 111; KERN 2003, 91: Hallstatt « DUSEK 1984, Taf. 38, 2, Taf. 42, 6, Taf. 43, 1, Taf. 51, 2-3 usw.; Dusek 1995, Taf. 5, 13-16, Taf. 8, 5; Taf. 11. 10 usw.: Smolenice- Molpir; l'ATKK 1993, Abb. 100, 15-16: Boba