Folia archeologica 53.

István Vörös: Fosszilis őstulok (Bos primigenius boj.) csontvázrészek Egervárról

KANNELIERTE KERAMIK IN DER SKYTIIENZEITLICJIKN ALFÖLD-GRUPPE 55 kamen nur je ein Stück oder überhaupt keins zum Vorschein. Vermutlich deshalb, weil dieses Stück einen solchen Gegenstand repräsentiert, welcher die wichtige Rolle des Verstorbenen in der Gemeinschaft zeigte. Diese Hypothese wird von solchen Gegenständen belegt, die im Grab mit wertvollen Grabbeigaben zusam­men beigegeben worden sind (Eisentrense: Csanytelek Grab 89, Haarring aus Elektron: Tápiószele Grab 282, Eisenaxt: Balmazújváros- Hortobágy Árkus Grab 13, Tápiószele Grab 342, Eisenaxt, Eisentrense, bronzene Pfeilspitzen: Tiszavasvári -Csárdapart Grab 32, Eisenlanzen: Szob - Gregersen Grab 5). Die Benutzung von diesem Gefäßtyp war im Gebiet der transdanubischen Hallstattkultur in einem weiteren Kreis verbreitet. Hier wurden besonders lange Zeit lassen ähnlicher Form angefertigt. Darauf weisen die Tassen mit Hörnerhenkel im frühkeltischen Fundmaterial hin. Das skythenzeitliche Fundmaterial enthält einige Tassenfragmente, welche schmale und kannelierte Schulter haben. Gyúl, Fundstelle 7 A (Komitut Pest). Während der Rettungsgrabung vor Gasleitungslegung kamen bei der Ausgrabung der skythenzeitlichen Siedlung aus der Grube 7/4 u.a. die Fragmente von Tassen mit schmaler, kannelierter Schulter zum Vorschein (Abb. 3. 23-24). Außerdem lagen in der Grube Bruchstücke von einer scheibengedrehten Schüssel mit eingebogenem Rand und von handge­formten, fassförmigen Töpfen. - Museum von Nagvkörös, 200.45.1-49.7 ­DINNYÉS 1 999, 83. Àbb. 4. 3-4. Salgótarján - Industriepark 2 Aus einer Grube der freigelegten skythenzeitlichen Siedlung sind ein Tassenfragment mit kannelierter Schulter (Abb. 3. IS), sowie eine Tasse (Abb. 3. 20) zum Vorschein gekommen. - VADAY 2000, 38, Abb. 2. 7; DIES. 2001, 214. Abb. 9. 2 Szolnok - Zagyvapart. Unter den Funden der skythenzeitlichen Siedlung befind­en sich u.a. ein Tassenfragment mit kannelierter Schulter (Abb. 3. 15) und ein Gefäßfragment mit Gittermuster (Abb. 3. 16).- CSEH 1990, 13. Abb. 7. 2-3 Diese Gefaßfragmente können ursprünglich entweder die Bestandteile von Knopfhenkeltassen gewesen sein, oder aber zu einem charakteristischen Tassentyp der transdanubischen Hallstattkultur gehört haben. Ihre Herstellung hat sich dort in der Periode Ha C2 verbreitet. 4 5 Urnen, die zu den Keramiktypen der Hallstattkultur gehören, sind aus drei Fundorten bekannt. Csanytelek -Újhalastó Grab 191. Gestörte Bestattung, enthielt nur einige nicht gebrannte Knochen. Beigaben, die aus dem ungestörten Teil der Grabgrube stam­men: Handgeformte Urne. Am Hals oben waagerechte, darunter zickzackige Kannelierung, an der Schulter senkrechte Rippen, runde Buckel und kannelierte Verzierung. Schwarz. H. 26 cm, Mdm. 17.5 cm (Abb. 4. 3)\ Fünf Stück handge­formte Schüsseln mit eingebogenem Rand; Eine handgeformte Schüssel mit spitzigem Rand. Vier Stück handgeformte Töpfchen; Drei scheibengedrehte Krüge; 2 Stück dreiflügelige bronzene Pfeilspitzen; Eisenaxt; 2 Stück Eisenmesser; Fragment eines Wetzsteins; 2 Stück Spinnwirtel. Skelett eines Lammes, bzw. von zwei Schafen. - GALÁNTHA 1986, 327-329. T. 1-3. Mezőkövesd, Mocsolyás dűlő (Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén). Während einer Rettungsgrabung vor Autobahnbau, bei der Freilegung der skythenzeitlichen Siedlung kam aus der Grube 150 das Fragment einer kanneliert verzierten Urne zum Vorschein (Abb. 4. 1). Zu den Fundstücken der Grube 164 gehörte u.a. ein 4 5 Dusek 1995, Tat. 16, 1: Smolenice Molpir; Jerem 1981a, 113. Abb. 6. 1: Sopron - Krautacker; Patek 1984, Tai. 8, 10. Tal'. 19, 5-10: Tokod- Altáró

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