Folia archeologica 53.

István Vörös: Fosszilis őstulok (Bos primigenius boj.) csontvázrészek Egervárról

54 TIBOR KEMENCZEI denen am Henkel sich zwei Knöpfe befinden, man kann aber die Form und die Verzierung der Tasse nicht mehr feststellen. Es sind diejenigen Tassen, Becher extra zu erwähnen, an deren Knopfhenkel kleine Buckel sich befinden (Salgótarján Industriepark 2: Abb. 3. 19, Tápiószele Grab 372: Abb. 3. 3). Die überwiegende Mehrheit ihrer Fundorte befindet sich im Gebiet der späten mitteldonauländischen Hallstattkultur. 4 0 Die jüngsten Exemplare kann man schon in die Periode LT AI datieren. 4 1 Im Fundmaterial der Tiefebene aus der Periode vor der Skythenzeit gibt es keine Tassen mit zwei Scheiben, Knöpfen am Henkel. Dieser Gefäßtyp gelangte laut der Fundstücke aus dem Waldsteppengebiet ins westlicher hegende Gegende. Den Beginn ihrer Herstellung in der Tiefebene zeigen solche Grabfunde, die ins 6. Jahrhundert v. Chr. datiert werden können. So die Gräber 282 und 342 von Tápiószele (Abb. 3. 8-12). Die Töpfer der Tiefebene gestalteten den Gefaßtyp ursprünglich östlicher Herkunft um und versahen sie mit kannelierter Verzierung. Solche Tassen bilden den größten Teil derjenigen Gefäße in der Tiefebene, die mit zwei Scheiben, Knöpfen am Henkel versehen sind. Die Mehrheit davon stammt aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Für diese Datierung war die Eisentrense vom Typ Vekerzug aus dem Grab 89 von Csanytelek-Újhalastó maßgebend, deren Seitenstangen in Tierkopfform enden. All ihre Analogien stammen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. 4 2 Zur Zeit der jüngeren Periode der mitteleuropäischen Hallstattkultur entwick­elten sich im Vergleich zu den früheren Kontakten engere Beziehungen zwischen den östlich und westlich der Donau gelebten Völkern. Ein Beweis dafür ist die Anwendung eines der typischen Motive der Töpferkunst der Hallstattkultur, näm­lich des eingeglätteten Gittermusters auf den Produkten des Töpferhandwerks der Tiefebene. Die Gefäße, Gefäßfragmente mit diesem Muster sind auch an mehreren Fundorten der skythenzeitlichen Alföld-Gruppe zum Vorschein gekom­men (Szentes - Vekerzug: Abb. 2. 10, Szolnok -Zagyvapart: Abb. 3. 16, Mezőkövesd -Mocsolvás: Abb. 4. 5). Das älteste Stück unter ihnen ist eine Schüssel mit eingebogenem Rand im Fundmaterial des Grabes 12 von Kesznyéten, die in die Periode Ha D2, in die zweite Hälfte des 6. Jahrhunderts v. Chr. datiert werden kann. 4 3 Infolge der Beziehungen zwischen diesen zwei Kulturkreisen gelangten neue Keramiktypen nicht nur in die Gebiete östlich von der Donau, sondern auch in davon westlich liegende Gegende. Neben den scheibengedrehten Gefäßen gehörten die lassen mit zwei Knöpfen am Henkel dazu. In den transdanubischen Gebieten der Hallstattkultur sind ihre frühesten Exemplare die gegenständlichen Denkmäler der Periode Ha D2 (Sopron - Krautacker Grab 22, Grab 29), 4 4 aber ihre Herstellung dauerte auch in den Perioden Ha D3, LT A an. Die Anzahl der Gefäße mit Knopf-, bzw. Scheibenhenkel ist im Gebiet der skythenzeitlichen Alföld-Gruppe nicht bedeutend. Die meisten davon befinden sich im Fundmaterial des Gräberfeldes von Tápiószele. Aus anderen Gäberfeldern, die übrigens oft über eine große Anzahl von Gräbern verfügen, « MARÓTI 1998, 53. Abb 2, 3-4: Törökbálint•-Tópark: ROMSAUER 1993, 38. Taf. 12, 19: Nitra-Ivanka; JEREM 1972, 77. Abb. 8, 21; DIES 1973, 83. Abb. 8, 21: Beremend; GABROVEC 1966, 27. Abb. 14, 5: Sticna Grab. 104; RADIMSKY-SZOMBATHY 1885, Taf. 8, 12-13 Wies 4 1 JEREM Г. ANDERE 1984, 164. Abb. 15, 10: Sopron -Krautacker, Haus 270; JEREM 1986, 364. Taf. 3. Sopron - Krautacker Haus 270, 1 11 : « KEMENCZEI 1985, 50-51; Werner 1988, 17-18 « KEMENCZEI 2001-2002, 50. Abb. 13, 23. « JEREM 1981a, 110. Abb. 4, 5; 116. Abb. 2

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