Folia archeologica 51.

Prohászka Péter: A mezőberényi kora népvándolás kori sír (1884)

136 PROHÁSZKA PÉTK R Eine kleine Goldschnalle (Inv. Nr. UNM 94/1885.1) mit ovalem, massivem Ring und mit rechteckigem Beschlag. An den Ecken des schachteiförmigen Beschlages ist je ein Nietkopf. In den Zellen des Beschlags sitzen Alman­din/Granatsteine. Br.: 1,9 cm, L.: 2,3 cm, Gewicht: 43,40 g Zwei Jahre später verkaufte Ádám Piltz der Antikensammlung wieder zwei goldene Gegenstände, die ebenfalls zu den Funden von Mezőberény gehörten: Ein fischförmiges mit Perlendracht verziertes Goldblech (Inv. Nr. UNM 52/1887.1) an beiden Enden befindet sich je ein Durchbruch. L.: 4,1 cm, Br.: 1,1 cm, Gewicht: 2,06 g. Ein unverzierter, goldener Gürtelbeschlag (Inv. Nr. UNM 52/1887.2) von umgekehrter Wappenform, auf dem Rücken befindet sich unten und oben je ein Niet mit glattgehämmertem Ende. I..: 1,8 cm, Br.: 1,4 cm, Gewicht: 1,85 g. Uber Álajos Barts wissen wir so viel, dass er ein Mezőberényer [livelier war. Ádám Piltz aber verkäufte auch später verschiedene archäologische Funde für das Nationalmuseum. Er war ein Kunstsammler, der die archäologischen Denkmäler der Umgebung von Mezőberény sammelte. In der Tabelle wurde die Verteilung der Funde nach den Verkäufern gruppiert. Von Ádám Piltz erworben Von Alajos Barts erworben Goldenes Ohrgehängepaar (43/1884.1-2) ' Goldene „Zikaden" fibel (43/1884.3) Bronzepinzette (43/1884.4) Topf aus Ton (43/1884.5) Goldener Armring (44/1884.1) Goldene Schuhschnalle (44/1884.2) Goldener Beschlag mit T-förmigem Haken (44/1884.3) ' Mit Perldrat verzierte Goldbleche (44/1884.4-6) Goldene Schuhschnalle (94/1885.1) Fischförmiges mit Perldrat verziertes Goldblech (52/1887.1) Goldener Wappenförmiger Gürtelbe­schlag (52/1887.2) Wie in Archaeologiai Értesítő darüber berichtet wurde, führte der Direktor des Nationalmuseums - Franz Pulszky - die Funde noch im November 1884 in der Ungarischen Archäologischen und Anthropologischen Gesellschaft vor. Im Bericht werden die Gegenstände so beschrieben, dass die im Topf waren. Ein Jahr später wurde eine kurze Abhandlung über die Mezőberényer Funde von der Feder Pulszkys mit sehr guten Zeichnungen veröffentlicht. Hier beschrieb er die Gegenstände und datierte die in der Frühvölkerwanderungszeit. Uber die

Next

/
Thumbnails
Contents