Folia archeologica 49-50.

Melinda Torbágyi: Két kelta éremkincslelet a Magyar Nemzeti Múzeumból (Velem-Szentvid és Ostffyasszonyfa)

152 MELINDA TORBÁC.YI erwähnten Exemplars von Güttenbacher Fund. Vs. 1 ist im Stempelverbindung mit Rs.l, Rs. la und Rs.Ib. Rs.la. ist aus Rs.I. nachgeschnitten und bei ihm kommt zum erstenmal der spindelförmige Pferdekopf vor. Rs.2. entstand aus LImschnitt des Rs. lb.-Stempel. Der Herkunft des Rs. 3. ist nicht klar. Rs.3a. stammt aus dem Rs.3. Auf diesen letzteren zwei Rs.-Stempeln sind die Pferde mit gebeugtem Kopf zu sehen. Auf jeden bis jetzt erwähnten Rs.-Stempeln sind die Pferde mit ein­gebogenen Vorderbeinen dargestellt. Mil den Rs.la., Rs.lb, Rs.2, Rs.3 und Rs.3a ist ein neuer Stempel - Vs. 3. - in Verbindung. Vs. 3. hat ganz anderer Charakter durch die auffällige grosse Nase und Punktreihe um Gesicht (Gesichtsrand bei Pink) als Vs.l. Es scheint mir, dass auch eine parallele Serie läuft, an deren Spitze Rs. 4.-Stempel steht, der zwar ähnlich wie Rs.l. ist, aber der Pferdekopf ist schon spindelförmig und das linke Vorderbein ist nicht eingebogen. Der Pferderumpf ist schon ein wenig gebogener. Mit dem Rs. 4.-Stempel kommt zum erstenmal der Vs. 2. vor, der eine zartere Variante des Vs. 1.-Stempel ist. Seine Eigentümlichkeit ist die zwei Spiralen im Halsabschnitt. Vs. 2. ist noch in Verbindung mil Rs.4a, Rs.4b, Rs.4c ( die alle aus Rs.4.-Stempel stammen), sowie Rs.5 und Rs.6 auch. Rs.6. kommt aber auch mit Vs.2a. vor, der die erneuerte Variante des Vs.2.-Stempels ist. Die Eigentümlichkeit des Rs.6. ist ein stehendes Pferd. Die folgenden Rs.-Stempel scheinen bestimmt für eine spätere Gruppe, auf denen der Pferderumpf kräftig „U"-Gestalt annimmt. Ihre genaue Ableitung aus der früheren Gruppe ist noch derzeit unklar. Auf der Verbindung mit der früheren Gruppe weist eindeutig hin, dass jeder zu dieser Gruppe gehörende Rs.-Stempel nur mit einem einzigen Vs.—Stempel kombiniert ist. Er ist Vs. la, der ein Nachschnitt des Vs.l. ist. Jede bekannte Stücke aus diesem Vs. la.—Stempel zeigen sich sehr abgenutzt. In dem Fund von Güttenbach - obwohl er über 200 Stücke enthielt (Barb untersuchte 169 St.) - fehlen die mit den Vs. 3., ferner Rs. l-3a. geprägten Exemplaren. Es gibt aber einen neuen, in Funden von Velem und Ostffyasszonyfa nicht vorkommen­den Stempel, Rs.10. 9 Auf Grund von seinem Stil und seiner Ausführung gehört er zur späteren unter Rs.7-9b. gezeigten Gruppe. Paulsen 29. erwähnt einen solchen Stück mit Fundort Velem. 1 0 Solcher Unterschied ist zwischen den Horten von Velem und Ostffyasszonyfa nicht. Die Verteilung der Rs.-Stempel ist zwar nicht ganz gleich, einige Stempelvarianten fehlen aus beiden, aber jede Gruppe ist wesentlich representiert. (Es lohnt sich nicht die Stempelpaaren in den zwei Schatzfunden zu analysieren, weil sie sehr unvollzählig sind.) Aus dem oben ge­sagten unterstehe ich mich die nachstehende Folgerung zu ziehen. Die Prägung des Velemer Typs ist in zwei Periode zu teilen.Im ersten Period kann man mit einem intensiven Münzprägung rechnen, weil drei verschiedenen Vs.-Stempel gefertigt wurden. Die Rs.-Stempel mussten oft gewechselt, nachgeschnitten, um­geschnitten oder ganz neu verfertigt werden. Nach der Verfertigung des Rs.6. folgt wahrscheinlich eine Pause. Etwa später fing die Münzprägung wieder an. Zur Rückseite wurden ganz neue und stark stilisierte Stempel gefertigt, deren Herkunft derzeit unklar ist. Neuer Vs.—Stempel wurde aber nicht gefertigt, son­dern der Vs.l. wurde erneuert und dann dieser Vs. 1 a—Stempel wurde fortwährend gebraucht, während er sich immer mehr abnutzte. Vielleicht lebte der Graveur, der Menschenkopf schneiden konnte in dieser Zeit nicht mehr, sein Nachfolger konnte aber es nicht, eher erneuerte er einen alten Stempel. Zu lange Zeit könnte zwischen den zwei Prägeperioden nicht vergehen, wenn der alte Stempel noch vorhanden war. 9 Barb 7. Taf. 3. 16-18. 1 0 Es ist nicht auszuschliessen, dass dieser Stück zum Münzschatzfund gehörte.

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