Folia archeologica 42.

Tóth Endre: Későrómai ezüstkanál Bajnáról

DILEMMA VON MEZŐBERÉNY (I8S 4) 121 Goldenes Schuh schnallenpaar (Abb. 1:3,5) Goldschnalle mit ovalem, massivem Ring und an der Basis mit profilierter, run­der Zunge bzw. mit rechteckigem Beschlag und von rundem Querschnitt. An den Ecken des schachteiförmigen Beschlages je ein Nietkopf. Die beiden äußeren Quad­rate der in drei Teilen getrennten Oberfläche teilt je eine weitere Diagonale, in den zwischen ihnen vorhandenen Zellen sitzen Almandin-/Granatsteine. Der eine Stein ist herausgefallen. Unter den Steinen eine viereckige, gekerbte Goldfolie. Inv.-Nr. MNM 43/1884.3 + 44/1884.2. Br: 1,9 cm, L: 2,3 cm, Gewicht: 35,60 g + 43,40 g. Bronzepinzette (Abb. 1:4) Aus Bronzeblech gebogene, langarmige, sich in Dreieckform erweiternde Bron­zepinzette, der eine Arm ist fragmentarisch. Inv.-Nr. MNM 43/1884.4. L: 7,3 cm, Br: 1,8 cm. Keramik (Abb. 2) Aus feingeschlämmtem Ton scheibengedrehter, mittelgrau gebrannter, kleiner Topf mit sehr weitem Bauch, ausladendem, rundem Rand und glänzender Ober­fläche, Bauch und Schulter treffen sich in einem Spitzwinkel. Auf dem Hals senk­rechte, von diesem mit zwei Linien getrennte, von dem Inneren der Keramik dem Bauch zu, dichte, parallel laufende Einglättungen. Inv.-Nr. MNM 43/1884.5. H: 7,6 cm, Bdm: 4,6 cm, Mdm: 6,1 cm, Bauchdm: 10,1 cm. Goldenes Ohrgehängepaar (Abb. 3:1—2) Großes, auf einen aus Rohr gefertigten Ring aufgezogenes, aus zwei Pyramiden von konkaver, sechseckiger Grundzeichnung und dazwischen mit einem aus konka­ver, sechseckiger ,Trommel' zusammengestellten Anhänger verziertes, goldenes Ohrgehänge, wo an den Spitzen der Pyramiden an beiden Seiten weichselfarbige, konvexe Almandinen/Granate sitzen. Auf dem einen Exemplar fehlen die Steine. Auf den die dreieckigen Oberflächen der Pyramiden trennenden Kanten befindet sich ein Perlendraht, auf den dreieckigen Oberflächen ein „kreuzförmiges", den Armenden zu sich erweiterndes, aus Dreiecken zusammengestelltes Muster. An der Seite der ,Trommel' befinden sich je zwei liegende S-förmige Auflagen aus Perlen­draht 3. An den beiden Seiten der „aufgezogenen" Pyramide sitzen je zwei mit Perlen­draht umrahmte Muffe. Inv.-Nr. MNM 43/1884.1—2. Pyramidendm: 1,8 cm, Ge­wicht: 11,30 g + 9,88 g. Goldener Gürtelbeschlag (Abb. 3:3) Unverzierter, goldener Gürtelbeschlag von umgekehrter Wappenform, dessen Ränder in ca. 1,5 mm Höhe an der Seite abgebogen wurden. Auf dem Rücken sitzt unten und oben je ein Niet mit glattgehämmertem Ende. Inv.-Nr. MNM 52/1887.2. L: 1,8 cm, Br: 1,4 cm, Gewicht: 1,85 g. 3 Hampel 1905. III. 38: 2b.

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