Folia archeologica 40.

Andrea H. Vaday: Szarmata aranyleletes férfisír Dunaharasztiból

AWARENZEITLICHE GOLDENE AGRAFFENPAAR 143 Abb. 5. 5. ábra. Analysierende Zeich­nung der Konstruk­tion der Agraffe von Dunapataj A dunapataji boglár felépítésének elemző rajza о О о Ol о О О О J Szene. Die im Profil dargestellten Köpfe sind kleiner, als die uns entgegenblicken­den. Zum Pressen des Musters diente ein positiver Model, an der Rückplatte sind die Gesichtszüge schärfer. Bei der Zusammenfügung der Enden der Seiten­platte wurden die Köpfe sinnlos aneinandergelötet. Der untere Rand der Seiten­platten ist an mehreren Stellen leicht zurückgebogen, Abwetzungsspuren können wahrgenommen werden. Im Inneren der kleinen Schachteln wurden in der Mittellinie der kurzen Seiten an die Rückseite der Deckplatta lange, schlin­genförmig eingebogene Goldblechösen angelötet (1 Ose ist unversehrt, bei 3 Ösen sind nur die Lötspuren zu sehen). Der Schlingenteil der Öse tritt aus der unteren Ebene der kleinen Schachtel leicht hervor, um dadurch das Annähen der Agraffe zu ermöglichen. Die Öse wurde aus hellerem Gold erzeugt als die Agraffen. An den kurzen Seiten des Agraffenpaares wurden die Seitenplatten mit einem, in runden Kopf ausgehenden Haken bzw. einer mit Perlenreihe umsäumten Schlinge durchgeschlagen. Diese sind die stark abgewetzten Ver­bindungsglieder des Agraffenpaares. Die Funktion des aus zwei Gliedern beste­henden, spangenförmig schließenden Goldschmuckes bestimmte schon F. Römer

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