Folia archeologica 39.

Mihály Nagy: Egy monopodium-típusról. — Kísérlet az ún. pannóniai ókeresztény relikviaoltárok újraértelmezésére

146 MIHÁLY NAGY Abb. 14. Fragmentarische Monopodiumplatte aus Tác. 14. ábra Töredékes monopodium-lap Tácról. Auch die aus rötlichem Sandstein erzeugte, an der Vorderseite mit halbkreis­förmiger Aussparung versehene Steinplatte, die von einer Efeuranke und bei der halbkreisförmigen Aussparung von einem mit stark abgewetzte Trauben und Blätter tragender Weinranke verzierten Rand umrahmt ist, dürfte ebenfalls eine Monopodiumplatte gewesen sein (Abb. 10). 4 3 Das an die Kante der Steinplatte gemeißelte Schnurmotiv (Abb. 11) kommt im 3. Jh. in Pannonién 4 4 und auch auf den britannischen Monopodien häufig vor. 4 5 In Tác kam eine fragmentarische Monopodiumplatte zum Vorschein, an deren Vorderseite in der Mitte eine halbkreisförmige Aussparung zu finden ist (Abb. 14) die Kante der Platte wurde mit einer Astragalreihe verziert (Abb. 15). 4 6 4 3 Ungarisches Nationalmuseum Inv. — Nr.: R 62. 247. 1. Br: 49 cm, L: 43 cm, D: 6 cm. Fo.: unbekannt. Die kombinierte Efeu-Weinrankenverzierung finden wir als breite Leisten­rahmenverzierung der severuszeitlichen (Erdélyi 1954, 161) Grabsteine vor (z. В.: Erdélyi— Fülep 1954, 246 Nr. 93 Taf. 41.1.; 238-239 Nr. 35 Taf. 39. 3.). Auch die Kante der oberen Platte eines pompejanischen dionysischen Kandelabers is von einer Weinranke umrahmt (Abb. 12). 4 4 RIU Nr. 11.; Erdélyi 1954, 164 Nr. 37.; 190 Nr. 363. 4 5 Solley 1979, 171 Abb. 2. g, h.: Cimlijfe - Fulford 1982, Nr. 161 a - b.; 169 b.; 172.; 180 a-b.; 188-189. 4 6 Thomas 1978, 579 — 581 Abb. 13— 14. Die Astragalosverzierung kann auch an der Kante des Fragments einer Aquincumer Monopodiumplatte angetroffen werden (Abb. 9).

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