Folia archeologica 36.
Virágh Dénes: Római villa első ásatási térképünkön
DAS DIADEM VON CSORNA 115 a) Karneol , fleischfarben, weißfleckig, oval (L:l,3 cm, Br: 0,8 cm), in der Mitte der obersten Reihe. b) Granate. In der obersten Reihe waren rechts und links vom Karneol je 16 runde, ьеп cabochon" geschliffene, dunkelrote Granate (im heutigen Zustand fehlen 3 St.). In der zweiten Reihe wurden 26 oder 27, im Mittelfeld größtenteils rechteckförmige in den Seitenfeldern dreieckförmige, rhomboide und halbovale, plangeschliffene Granate eingelegt (im heutigen Zustand fehlen 3 St.). Im linken Seitenfeld war von der Trennverzierung gerechnet an der leeren vierten Fassung entweder Granat oder grünes Glasfluß. Die dritte Reihe war für 29 in Rhombus-, Rhomboid-, Dreieck- und Halbovalform geschnittene, plangeschliffene Granate vorgesehen (im heutigen Zustand fehlen 3 St.). In der vierten, untersten Reihe befinden sich 31 dreieckförmige, ovale und spitzovale, plangeschliffene Granate. Diese Reihe ist vollständig enthielt auch ursprünglich keine mehreren Stücke. Die plangeschliffenen Steine sind nicht völlig flach, sondern ganz schwach sphärisch, um den Glanz zu heben, ihre Ränder sind fazettiert, um in der Fassung fester zu sitzen. 1 5 c) Bernsteine. Sie wurden nur in den Seitenfeldern angewendet. Ihre Zahl betrug ursprünglich 24; in der zweiten Reihe waren je 4 viereckige, in der dritten Reihe je 4 dreieckige, in der vierten Reihe je 4 spitzovale Stücke. Aus dem rechten Seitenfeld (Abb. 2: 2) fehlen zwei, aus dem Seitenfeld mit abgebrochenem Ende (Abb. 2: 3) je drei Steine. Sie sind plangeschliffen. d) Grüner Glasfluß. 7 opake Einlagen: in der zweiten Reihe des Mittelfeldes befanden sich 4 rechteckförmige, von der großen ovale bzw. runden Fassung der Mitte rechts und links in der vierten und neunten Fassung; in der vierten Reihe von der Mitte rechts und links als sechstes Stück je ein Stein in rhomboider Form. In der zweiten Reihe des rechten Seitenfeldes (Abb. 2:2) ist als drittes Stück vom Trennband eine rhomboidförmige Einlage. Es ist fraglich, ob in der zweiten Reihe des linken Seitenfeldes (Abb. 2: 3) in der rhomboidförmigen leeren Fassung ein grünes Glas oder ein Granat war, obwohl es für das letzte spricht, daß im Grundblech innerhalb der Zellenwand sich - wie dies im Falle der grünen Glaseinlagen beobachtet werden kann -—, kein schräges Gittermuster befindet. Die plangeschliffenen grünen Glaseinlagen sind an ihren Rändern etwas abgerundet. e) Farbloses Glas. Bei dem Rand beider Seitenfelder wurde als Abschluß der Verzierung der zweiten, dritten und vierten Reihe je eine runde, mugelige, farblose (hell-lilafarbene?), transluzide Glaseinlage angewendet, wie dies das in der untersten Reihe des rechten Seitenfeldes erhalten gebliebene, intakte Exemplar bezeigt (Abb. 2: 2). f) In der Mitte des mittleren Feldes, in der leeren runden Zelle war aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls ein Halbedelstein. Zu einer Emaileinlage wäre 1 5 Im Zusammenhang mit dem Diademfragment des Fundes von Höckricht/Jendrzychowice betont Götze, der aus den zerschittenen Goldblechen das Diadem erkannt und rekonstruiert hat, daß die Steine weder auf diesem, noch auf dem Diadem von Kerc völlig flach, sondern ganz schwach sphärisch sind. Götze, A., Ein goldenes Diadem der Völkerwanderungszeit. Bezzenberger-Festschrift (1921) 52ff.