Folia archeologica 35.
Korek József: Késő császárkori kút Kisvarsányról
SILBER VERGOLDET II GEPIDISCHE SCHNALLE 75 Abb. 10. — 10. ábra Mezőberény — Tót-temető 5. Jhs gleichmäßiger verteilen (Dombóvár, Domolospuszta: ostgotisch, Bácsordas, Kiskunfélegyháza: skirisch, Gáva, Makó: gepidisch), 4 0 indessen die Schnalle des UngNatMus und ihr Kreis sowie ihre Vorläufer sich enger dem gepidischen Stammesgebiet anknüpfen. 4 7 In dieser Frage scheint auch das Negatívum wesentlich zu sein, wonach aus den swebischen Gräbern der SW-Slowakei und den prälangobardischen Gräberfeldern Transdanubiens bisher keine einzige ähnliche Schnalle zum Vorschein gekommen ist. Es scheint möglich zu sein, daß die Schnalle des UngNatMus — schon auf Grund des Gesetzes der Wahrscheinlichkeit, irgendwo im Gebiet des gepidischen Königtums an der Theiß zum Vorschein gekommen dürfte. 4 8 4l i Kiss A., Acta Arch.Hung. 35(1983) a.a.O. 4 7 Dies scheint auch die im Gebiet des gepidischen Königtums an der Theiß zum Vorschein gekommene Schnallenbügel von Mezőberény zu unterstützen (Csallány, D., a.a.O. 108., Taf. 201. 3.), dessen Dorn und Körper nicht auf uns geblieben ist. Der Fundort des Schnallenbügels (Abb. 10) (Kürti , В., Mezőberény története (Die Geschichte von Mezőberény) (Mezőberény 1973) 54., 68., Nr. 75.) ist "Mezőberény—Tót temető". Das Profil des Schnallenbügels ähnelt zwar dem des betreffenden Schnallentyps, doch weicht seine Verzierung etwas von den Silberschnallen ab, da der Schnallenring nur zum Teil von einer Spirale, zum Teil von einer diagonalen Verzierung bedeckt ist. Auf Grund der nach den gepidischen Traditionen erzeugten Schnallen des Fundes von Tauropolis (Werner , J., Arch.Beiträge. . .Abb. 4, 1—3) dürfte auch die Schnalle von Mezőberény nicht allein gestanden haben. 4 S Der vorausgesetzte ungarländische Fundort des Fundes und sein Gelangen in eine ungarländische Privatsammlung scheint dies zu verifizieren.