Folia archeologica 35.

Garam Éva : Későavar kori aranytárgyak a Magyar Nemzeti Múzeum Népvándorláskori Gyűjteményében

FOLIA ARCIIAEOLOGICA XXXV. 1984. BUDAPEST BAUKUNSTHISTORISCHE ANGABEN ZUR FRAGE DES AUFTAUCHENS DES VIER APSID A LEN KIRCHENTYPS IN UNGARN Alán KRALOVÄNSZKY In unserer Studie sind wir bemüht zu beweisen, daß einer der zentralen Kirchentypen der Romanik in Ungarn, der bisher nur von Feldebrő her bekannte vierapsidale Typ, am Sitz des Arpádenhauses, in Székesfehérvár (— Alba civi­tas = Stuhlweißenburg) Ende des 10. Jhs erscheint und sich in 11. Jh von hier aus weiter verbreitet (Kézdiszentlélek-Sínzieni, Feldebrő, Sázava). DIE SAN KT PETERSKIRCHE IN ALBA CIVITAS. QUELLENANGABEN ÜBER DEN BAU UND IHRE BEWERTB ARKEIT Die innenhalb der Grenzen beschränkter Möglichkeiten betrachteten und erschlossenen Grundmauerreste kamen 1971 auf dem höchsten Punkt des histo­rischen Stadtkerns von Székesfehérvár, auf dem Sandhügel zum Vorschein, 2 Me­ter von der westlichen Fassade der gotisch-neuzeitlichen Bischofskathedrale entfernt 1 (Abb. 1—3). Das Fundament der Mauern: Bruchstein innen, Kalksteinquader außen,, dazwischen römische Ziegelbruchstücke. Das Fundament der südwestlichen Pfeiler: römische Ziegel. Das Bindematerial ist mit gelbem Kies gemischt, stark kalkig, von guter Qualität. Die Fundamentierung der Wände erfolgte auf nahezu gleicher Ebene, unmittelbar in dem unberührten Sand eingebettet (+113,80 m über dem Meeresspiegel). Der Pfeiler wurde um 45 cm höher fundamentiert, da die Frostgefahr innerhalb des Gebäudes geringer ist. Die Dicke des Binde­materials beträgt stellenweise 5—6 cm, es ist also sehr dick. Dies verweist auf eine byzantinische Technologie. 2 1 Kralovdnszky , A., RF I, 25 (1972) 63.; Ders., Alba Regia 20(1983) 75—88. Durch das Gebäude laufen je 1 elekt. Kabel bzw. Wasserleitung, je 2 Abwässer- und Niederschlagskanale. sowie 3 Gasleitung, die teils die Malern zugrunderichtetcn, teils die Forschung behinderten. 2 Lokales Gutachten von Prof. Erzsébet Tompos.

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