Folia archeologica 35.

Garam Éva : Későavar kori aranytárgyak a Magyar Nemzeti Múzeum Népvándorláskori Gyűjteményében

112 ALÁN KRALOVÁNSZKY Abb. 1. Vierapsidale Kirchen in Ungarn, 10—11. Jh. xxx: Waldgrenze, : internationa­lische Straßenlinien 7. ábra Magyarországi négykaréjos templomok helyei, X—XI. sz. xxx: Erdőhatár, : nemzetközi útvonal Die Wände und der Pfeiler sind maßgerecht, von nahezu gleicher Breite (115—120 cm), und aufgrund des Aufmauers der Steine und Ziegel bzw. der Linienführung der äußeren und inneren Wandflächen und Bögen ist die Funda­mentierung als eine sorgfältige Arbeit zu beurteilen. Für das zu dem Gebäude gehörende Fußbodenniveau und für die hinauf­führenden Wände gibt es keine Daten, deren Spuren sind beim Abbruch des Gebäudes verlorengegangen. Die Höhe des wahrscheinlichen Fußbodenniveaus kann lediglich auf 114, 75—114, 95 m geschätzt werden. Von dem Bau, mit einem nahezu 40 lfm langen und zusammenhängenden Wandverlauf, konnten nahezu 28 m teilweise untersucht werden. Aufgrund der Untersuchung ließ sich eindeutig feststellen, daß ein zentrales Gebäude zum Vorschein kam, ein etwa 10 X 10 m Viereck, an dessen Seiten sich halbkreisbögige Erweiterungen, Apsiden anschließen. Auf der Südseite war diese Erweiterung wegen des früheren umfangreichen Abbaus und Verbrauches der Wand nicht nachweisbar. Da das Vorhandensein oder Fehlen der letzten ermöglicht abwei­chende Schlußfolgerungen zu ziehen, müssen wir diese Frage eingehender unter­suchen.

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