Folia archeologica 35.

Mesterházy Károly: Adatok az V-VI. századi gepida-thüring kapcsolatokhoz

108 ÉVA GARAM Der aus Blech hergestellte Gürtelbeschlag mit Ringanhänger, die wellen­linienverzierte, ringförmige Schleife, die mit Stäbchenranken verzierte, kleine Riemenzunge: alle drei bilden ein Gürteldekor aus der Spätawarenzeit, das zu drei verschiedenen Gürteln gehört hat und die nicht zur gleichen Zeit, jedoch in sich einander organisch anschließenden Perioden (von Beginn des 8. bis Beginn des 9. Jhs) getragen wurden. Alle drei Gürtelverzierungen haben enge Verbindung mit den bisher bekannten, jedoch ihre Verbindung mit der Spätawarenzeit bisher noch nicht zufriedenstellend bewiesenen Schatzfunden von Vrap, Sotheby und Nagyszentmiklós. Es gab bzw. waren also spätawarenzeitliche Führer-, Fürsten­bzw. Khagangräber und Schatzfunde. Die einfacheren Varianten der Stücke, Gürtelverzierungen und Gefäße können — den früheren Perioden nach — auch im Fundmaterial des gemeinen Volkes vorgefunden werden.

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