Folia archeologica 32.

Tibor Kemenczei: Az alsóberecki későbronzkori urnatemető

WAGENGRAB VON KÁLOZ 137 19. Bisenstab, mit gebogenem Ende (Abb. 21,6). Inv.-Nr.: 25.1902.29. Besteht aas zwei Teilen, die Eisenstäbe von rechteckförmigem Querschnitt sind aufeinander mit einer eckigen Schelle angehämmert. Am Ende des eingebogenen Teiles eine eckige Kerbung. Auch das lange Ende des Stabes ist fragmentarisch. Dem Inventarbuch nach handelt es sich um einen Wagenachsenbeschlag, hierzu scheint es jedoch schmal zu sein. L: 26 cm. Der Querschnitt des Stabes: 1 cmX 1,2 cm. In der Ausarbeitung ähnelt es sehr den dem Kandelaber bildenden Eisenstab. 20. Eisennägel (Abb. 21,8—11 ). 5 St. Inv.-Nr.: 25.1902.45—49. (vom Nagel mit der Beinummer 48 geben wir kein Bild). Eckig geschmiedete große Nägel mit ungleichmäßigen, in der Mitte erhabenen Nagelköpfen. Maße: Abb. 21,6: L: 15,3 cm, Br: 0,9 cm, Kopf: 1,7x2,1 cm. 7: L: 14 cm, Br: 1 cm, Kopf: 2,2 cm, 8. L: 10,4 cm, Br.: 1 cm, Kopf: 2,7 cm, 9. fragm. L: 8,2 cm, Br.: 1 cm, Kopf: 2,5 cm. Die Funktion der großen Eisennägel ist nicht geklärt, László Eber hat noch drei Nägel enläßlich seiner Lokalbesichtigung eingeholt (Inv.-Nr.: 25.1902.64— 66.), die jedoch nicht mehr vorhanden sind. Im Falle der verhältnismäßig wenige Nägeln könnten wir daran denken, daß sie eine in das Grab gelegte Holzkiste zusammengehalten haben, die die Funde vom Druck der Erde geschützt hat. — Spuren solcher Kisten wurden bereits in mehreren Tumuli wahrgenommen. 16 8 Verlorene Gegenstände: Hakenförmigen Eisengegenstand, ein ähnliches Stück dürfte unter Nr. 19. gewesen sein. Inv.-Nr.: 25.1902.30. Seine Abbildung wurde im Inventarbuch unter Nr. 30 abegezeichnet (Abb. 7). Möglicherweise ist das Stück mit dem Eisengegenstand unter Nr. 19 identisch. „Wagenteil „aus Eisen"" Inv.-Nr.: 25.1902.33. Die Beschreibung im Inven­tarbuch lautet: „Kreuzbeschlag der ersten Achse, das eine Ende fehlt, das andere Ende ist mit einem Doppelhaken, in der Mitte mit Tragknopf." Dieser Beschrei­bung entspricht ein bei dem Brand deformiertes Klappstuhlstück, das wir gleichfalls aus den Eisenstücken des Fundes von Somodor auswählen konnten (bei Gaul nicht abgebildet!). In Eisenfragmente eingerostete Goldfädchen. Inv.-Nr.: 25.1902.55. Dieser leider abhanden gekommene Fund weist darauf hin, daß in der Bekleidung des Toten auch Goldfäden waren. Goldknopf aus dünnem Blech, von Eisenrost stark bedeckt. Inv.-Nr. : 25.1902.54. Der Blechknopf war wahrscheinlich ein vergoldeter Bronzeknopf bzw. -beschlag, ein solches Stück ist im Grab von Káloz im Jahre 1930 zum Vorschein ge­16 8 Im Depotmaterial der Ausgrabungen von Pátka (Römer 1876) konnten wir im Grab 105 einen Kasten mit Eisenbeschlägen identifizieren. Die Spuren von einem Kasten, der Gegenstände beschützte, wurden von Sylvia Palágyi zu Inota entdeckt (laut ihre mündlichen Mitteilung). Wir sehen hier von einer Aufzählung der übrigen Parallelen ab, und erwähnen den Holzkasten der Grube I vom Tumulus von Heishoven, da er gerade vier prismatische Gläser vom Gewicht des Hügels geschützt hatte: Roosens, H. —Lux, G. V., a.a.O. 42., Fig. 5„

Next

/
Thumbnails
Contents