Folia archeologica 31.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos fémtárgyai

148 E. TÓTH Fibel von Szalacska A szalacskai fibula Abb. 11. 11. ábra daß H.J. H. van Buchem mit Recht die bloß auf münzdatierte Grabbeigaben gegründete Chronologie kritisiert. 2 8 Eine wirklichheitsnahe Chronologie wird durch den Vergleich der Datierung der aus verschiedenen Fundgruppen stam­menden Fibeltype erreicht. Da aber die zusammen mit Münzen gefundenen Gegenstände eine sichere Datierung ante quem ermöglichen, können sie bei der Datierung einer typologischen Gruppe, bei der Bestimmung ihres Anfangs, nicht außer acht gelassen werden. Von den strittigen Fragen des Datierungswertes der Münzen möchte ich jetzt nur eine hervorheben, welche bei der Datierung der Grabfunde nicht vernachlässigt werden darf. Die im Grab gefundene Münze zeigt nicht die Her­stellungszeit der Grabbeigaben an, sondern datiert lediglich — mehr oder weniger genau — die Begrabung. So ist es auch bei den Typen I A-B E. Kellers der Fall, daß die als Grabbeigabe gefundenen Münzen nicht die Fibeln des Grabes datieren, sondern zeigen bloß annähernd die Zeit der Begrabung, ihr terminus post quem an. ­8 Buchem, H.J.H. van , Bemerkungen ... 143 —

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