Folia archeologica 31.

Endre Tóth: A Magyar Nemzeti Múzeum feliratos fémtárgyai

INSTRUMENTA DOMESTICA 149 Abb. 12. 12. ábra Fibel von Szalacska A szalacskai fibula Die tatsächliche Herstellungszeit cler Fibeln dieses Typs mag sogar einige Jahrzehnte früher eingesetzt haben. So ist die Benutzung der ein sicheres terminus ante quem liefernden Hortfunde nötig. 2 9 Wenn wir die "doppelte Datierung" in Betracht ziehen, setzen Kellers Type Jahrzehnte früher an als die von ihm angegebene Periode. So steht die tatsächliche Anfangszeit der Type mit der Datierung H.J.H. van Buchems, der die Fibelgruppc um die Mitte des 3. Jhs. setzt, in Einklang. Es ist freilich sehr wahrscheinlich, daß Typ I Л nur am Ende des 3. Jhs. eine allgemeine Verbreitung fand. Unterschiede gibt es ferner auch unter den Hortfunden, was ihre Brauch­barkeit zur Datierung betrifft. Der Datierungswert eines, aus verschiedenen Edelmetallgegenständen, Schmucksachen und einigen Münzen bestellenden Hortfundes ist keinesfalls gleichwertig mit jenem von Funden, die mehrere hunderte von Münzen enthalten. Etwas steht aber fest: bezüglich der letzteren Gruppe kann man in der Mehrheit der Fälle auf das Jahr genau feststellen, wann die letzterwähnte Gruppe vergraben wurde, was im Falle der Funde ein sicheres terminus ante quem angibt. Die Benutzung dieser Hortfunde ist eben bei der Bestimmung des Anfangs der Objektengruppe von Wichtigkeit. 2 9 Ebenda.

Next

/
Thumbnails
Contents